München 1972: „Gefühl, als stehe die Welt still“
Zehn Tage waren die Olympischen Spiele von München 1972 bereits im Gange, ehe am 5. September ein tödlicher Terroranschlag die Welt erschütterte. Ein palästinensisches Terrorkommando überfiel das israelische Team im olympischen Dorf. Elf tote Israelis, ein toter deutscher Polizist, fünf umgekommene Terroristen - so lautete die blutige Bilanz. „Man hatte das Gefühl, die Welt steht plötzlich still“, sagte die Österreicherin Maria Sykora, die sich an jenem verhängnisvollen Tag auf dem Trainingsplatz auf ihre Leichtathletikeinsätze vorbereitete.
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Publiziert am 05.09.2012