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Schlagabtausch in Graz

EC Villacher SV und Red Bull Salzburg haben sich am Sonntag in der zweiten Runde der Erste Bank Eishockey Liga erst mit Überstunden zwei Punkte gesichert. Während die Villacher die Graz 99ers in der Verlängerung mit 3:4 (0:0 2:2 1:1 - 0:1) niederrangen und die Tabellenführung übernahmen, setzte sich Salzburg mit 2:1 im Penaltyschießen bei Medvescak Zagreb durch.

Der VSV verdankte den Erfolg bei den 99ers vor allem Mario Altmann, der in der 62. Minute mit seinem dritten Treffer den Sieg nach Verlängerung sicherstellte und den zum Auftakt ebenfalls siegreich gewesenen Steirern die Heimpremiere verpatzte. In dem interessanten Match brachten Bob Wren und Olivier Labelle die überlegenen 99ers zunächst in Führung.

Dann drehte Villach auf, Antti Pusa sorgte mit einem Penalty für den Anschlusstreffer, den Ausgleich zum 2:2 besorgte Altmann. Und nur 45 Sekunden nach dem Start des Schlussdrittels lag der VSV - wieder durch Altmann - erstmals mit 3:2 voran. Jarrett brachte die Grazer aber zurück ins Spiel und in die Overtime, in der der VSV das bessere Ende für sich hatte.

Salzburg rotiert im Tor

Zwei Tage nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen HC Orli Znojmo versuchte Salzburg-Coach Pierre Page mit Luka Gracnar statt Alex Auld im Tor die ersten Punkte anzuschreiben. Erstmals dabei in der laufenden Saison waren auch Markus Pöck und Kevin Puschnik, die anstelle von Konstantin Komarek und Patrick Obrist ihre Chance bekamen.

Dario Kostovic (Medvescak) und Ryan Glenn (EC RBS)GEPA/Christian WalgramSalzburg musste bis zum Penaltyschießen auf den ersten Saisonsieg warten

Das Match nahm erst langsam Fahrt auf, beide Teams zeigten zunächst nur wenige nennenswerte Aktionen und ließen zudem je zwei Überzahlspiele ungenutzt. Erst im zweiten Drittel kam etwas mehr Bewegung, aber auch mehr Härte ins Spiel, und Zagreb ging durch Tomislav Zanoski (34.) in Führung. Mit einem Powerplay-Tor nur sechs Minuten später brachte Kapitän Matthias Trattnig die Gäste aber zurück ins Spiel.

Im Schlussdrittel agierten beide Teams wieder etwas vorsichtiger und defensiver, um nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Als Alexander Pallestrang in der 50. Minute zwei Minuten rausmusste, hieß es kurz zittern, doch die Salzburger spielten ein konzentriertes Penalty-Killing. Nachdem die „Bullen“ in der regulären Spielzeit trotz eines Powerplays die Entscheidung verpasst hatten, sicherte Andreas Kristler mit dem einzigen verwandelten Penalty den Auswärtserfolg und ersten Saisonsieg der Salzburger.

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Runde

Sonntag:

Graz 99ers - VSV 3:4 n. V.

(0:0 2:2 1:1 - 0:1)

Eishalle Liebenau, 2.930 Zuschauer, SR Dremelj/Kaspar

Tore: Wren (24./PP), Labelle (30.), Jarrett (51.) bzw. Pusa (36./Penalty), Altmann (38., 41., 62.)

Strafminuten: 20 bzw. 21 plus Spieldauerdisziplinar Hartl

Zagreb - Salzburg 1:2 n. P.

(0:0 1:1 0:0 - 0:0 - 0:1)

Zagreb, 6.500 Zuschauer, SR Altersberger

Tore: Zanoski (34.) bzw. Trattnig (40./PP) und Kristler (entscheidender Penalty)

Strafminuten: 19 plus 10 (Leavitt) bzw. 17.

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Publiziert am 10.09.2012