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„Habe nicht vor, aufzugeben“

Der ehemalige Grand-Prix-Pilot Robert Kubica hofft weiter auf eine Rückkehr in der Formel 1. Der Pole musste wegen eines schweren Unfalls bei einer Hobbyrallye in Ligurien im Februar 2011 monatelang pausieren und kämpft nun seit längerem um ein Comeback in der Königsklasse.

Aktuell sitzt Kubica erstmals wieder hinter dem Lenkrad und bestreitet in einem Subaru die Rallye Ronde Gomitolo di Lana in Italien. „Mein Ziel bleibt, in die Formel 1 zurückzukehren. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob das schon im nächsten Jahr klappt oder ob ich bis 2014 warten muss“, sagte Kubica dem TV-Sender Sky Italia.

„Hier zu sein, ist schon ein guter Schritt, aber ich wäre lieber woanders“, ergänzte der 27-Jährige in Anspielung auf den Großen Preis von Italien in Monza. Er habe sicher noch einen langen Weg vor sich und werde vielleicht nie mehr das gleiche physische Niveau wie früher erreichen. „Ich habe aber nicht vor, aufzugeben“, stellte Kubica klar.

Unfallauto von Robert Kubica

AP/Gianni Chiaramonti

Beim Unfall im Februar 2011 erlitt Kubica schwere Arm- und Beinverletzungen

Vertrag mit Lotus ausgelaufen

Kubica hatte sich bei dem spektakulären Unfall vor eineinhalb Jahren schwere Verletzungen an Armen und Beinen zugezogen. Er musste mehrfach operiert werden und konnte nicht mehr für Renault in der Formel 1 antreten. Inzwischen ist auch sein Vertrag bei dem nunmehr unter der Namen Lotus antretenden Rennstall ausgelaufen.

„Wir haben nicht mehr viel Kontakt“, räumte Teamchef Eric Boullier in Monza ein. Er habe aber noch Kontakt mit Kubicas Management. Kubica debütierte 2006 als erster Pole in der Formel 1. In den vier Jahren bei BMW-Sauber glückte ihm 2008 beim Großen Preis von Kanada ein Sieg. 2010 wechselte der als großes Talent geltende Kubica zu Renault. In insgesamt 76 Grand Prix holte er 273 Punkte.

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