USA schlagen Jamaika knapp
Jürgen Klinsmann und sein Assistent Andreas Herzog können in der WM-Qualifikation ein wenig durchatmen. Ein 1:0-Sieg am Dienstag gegen Jamaika nahm vorerst den Druck vom Trainerteam des US-Nationalteams.
Das Goldtor in Columbus erzielte Herculez Gomez per Freistoß (55.). Vergangene Woche in Kingston hatten die US-Amerikaner ihre erste Niederlage gegen die Jamaikaner überhaupt kassiert (1:2).
„Wir haben den Spielern gesagt, keine Zeit und keine Punkte zu verschwenden. Ich bin froh, dass sie das verstanden haben“, sagte Klinsmann, der seine Startformation an fünf Positionen umgestellt hatte. Rapid-Stürmer Terrence Boyd kam im Gegensatz zum Hinspiel in Jamaika nicht zum Einsatz. „Die Spieler haben auf dem Platz hervorragend reagiert“, so der Teamchef.
Ex aequo an der Spitze
Als Lohn kehrten die US-Amerikaner an die Tabellenspitze zurück - ex aequo mit Guatemala und punktegleich mit Jamaika. Lediglich die besten zwei Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die finale Phase, in der auf direktem Weg drei WM-Tickets vergeben werden. Der Vierte der CONCACAF-Zone spielt im interkontinentalen Play-off gegen den Sieger der Ozeanien-Zone um ein weiteres.
Auf die USA, seit 1990 WM-Stammgast, wartet in den beiden abschließenden Gruppenspielen auswärts gegen Antigua und Barbuda und zu Hause gegen Guatemala noch einige Arbeit. „Es kann so eng werden“, warnte Klinsmann.
Mexiko feiert vierten Sieg
Für die 2013 ausgetragene Finalphase planen darf dagegen Mexiko. Den Mexikanern, bei den vergangenen fünf Weltmeisterschaften jeweils im Achtelfinale, ist ein Platz unter den letzten sechs der CONCACAF-Zone dank eines 1:0-Heimsieges gegen Costa Rica nicht mehr zu nehmen. Manchester-United-Stürmer Javier Hernandez fixierte den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel per Kopf (61.).
Publiziert am 12.09.2012