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Auch Brier bei Italian Open am Start

Wieder mit höchst unterschiedlichen Voraussetzungen treten die beiden Golfprofis Bernd Wiesberger und Markus Brier diese Woche bei den Italian Open in Turin an. Während der zweifache Saisonsieger Wiesberger im Royal Park I Roveri auf eine Fortsetzung seiner aktuellen Europa-Serie hofft, kämpft Brier nach wie vor um einen Befreiungsschlag.

Denn im Gegensatz zum als derzeit 21. sogar schon für das große Dubai-Finale qualifizierten Burgenländer ist Brier als derzeit 148. im „Race“ selbst von der Tourkarte 2013 noch geschätzte 50.000 Euro entfernt. Eine Summe, für die Brier beim 1,5 Mio.-Euro-Event in Italien Sechster werden müsste. Allerdings ist der enge und lange Parkland-Kurs in Turin bisher nicht sehr freundlich gewesen zum Wiener, der sich nach sieben verpassten Cuts in Folge zuletzt wieder zweimal bescheiden ins Preisgeld gespielt hat.

Wiesberger will gute Serie fortsetzen

Bei den KLM Open schied der 44-Jährige zuletzt aber wieder vorzeitig aus. „Den Frust muss man schnell vergessen. Ich habe gut trainiert, und es hat sich wieder einigermaßen nach Golf angefühlt“, erklärte Brier. Wiesberger hingegen hat heuer schon fast 800.000 Euro verdient und im Vorjahr als 15. in Turin gezeigt, dass ihm der Kurs ganz gut liegt. Hatte er nach seinem Premierensieg Ende April in Südkorea wochenlang nur magere Ergebnisse abgeliefert, ist dem 26-Jährigen nach seinem Heimtriumph im Juli in Atzenbrugg eine tolle Serie gelungen.

Bei den jüngsten drei Europa-Turnieren Lyoness Open (1.), European Masters (6.) und KLM Open (12.) fuhr er Spitzenplätze und Toppreisgeld ein, zwischendurch debütierte der Oberwarter auf der US-Tour und gewann auch noch das höchstdotierte europäische ProAm in Zürich. Gute Vorzeichen also, zudem gibt es nach Italien wegen des Ryder Cups (Medinah, Illinois) endlich auch eine Verschnaufpause.

Golfer Bernd WiesbergerAPA/Andreas PessenlehnerBernd Wiesberger präsentiert sich seit Monaten gut in Form

Weiter geht es auf der Europa-Tour erst Anfang Oktober mit der wie immer auf drei Plätzen gespielten und mit 5 Mio. Euro dotierten Dunhill Links Championship in Schottland. „Bernd freut sich auf Italien. Er mag das Land und das ganze Drumherum, zudem spielt er Parkland-Kurse sehr gerne und BMW-Turniere sind immer sehr gut organisiert“, hoffte auch Wiesbergers Vater Klaus auf eine Fortsetzung der Erfolgsserie. „Es läuft gerade ganz gut.“

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Publiziert am 12.09.2012