Drei ÖRV-Boote im EM-Finale

Die beiden österreichischen Leichtgewichts-Doppelzweier und der Frauen-Doppelvierer erreichten am Samstag bei der Ruder-Europameisterschaft in Varese (Italien) die sonntägigen A-Finalrennen um die Medaillen.

Vor allem der schwere Doppelvierer Magdalena Lobnig, Lisa Farthofer, Katharina Lobnig und Michaela Taupe-Traer sorgte mit dem überlegenen Sieg im Hoffnungslauf für eine saftige Überraschung, zumal mit der WM-Zweiten Taupe-Traer eine Leichtgewichts-Ruderin in diesem Boot sitzt. Das ÖRV-Quartett mit den beiden U23-Weltmeisterinnen Lobnig und Farthofer, das noch nie in dieser Besetzung einen Bewerb absolviert hatte, hatte im Ziel fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz.

Auch die beiden LG-Doppelzweier stehen im Endlauf - Christina Sperrer/Sara Lambing mussten sich in ihrem Hoffnungslauf nur dem Boot aus Weißrussland geschlagen geben. Die beiden U23-Weltmeister Bernhard und Paul Sieber erreichten als Dritte ihres Semifinalrennens hinter Portugal und Griechenland ebenfalls souverän das Finale.

Der Männer-Doppelvierer (Florian Berg, Dominik Sigl, Markus Lemp, Michael Hager), der im Semifinale Fünfter wurde, rudert im B-Finale um die Plätze sieben bis zwölf, Camillo Franek/Martin Wolf gewannen das C-Finale im schweren Doppelzweier und belegten somit den 13. Endplatz.

Publiziert am 15.09.2012