LG-Zweier verpasst EM-Bronze um sieben Hundertstel
Um nur sieben Hundertstelsekunden hat Österreichs Leichtgewichts-Zweier Bernhard und Paul Sieber am Sonntag bei der EM in Vares (ITA) Bronze verpasst.
Nach 500 Metern lagen die beiden vom Wiener Ruderverein STAW, die vor zwei Monaten U23-Weltmeister geworden waren, 0,65 Sekunden hinter Bronze, nach 1.000 Metern 0,56, nach 1.500 Metern genau eine halbe Sekunde – und im Ziel nach 2.000 Meter umgerechnet nur zehn Zentimeter auf einen Podestplatz.
„Ein Wechselbad der Gefühle“
"Für uns ist es ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits trauern wir der Bronzemedaille nach, andererseits haben wir auf den letzten 500 Metern fast noch die Briten abgefangen. Im Grunde können wir sehr zufrieden sein, denn die EM war auch in unserer Bootsklasse sehr stark besetzt“, sagte Bernhard Sieber.
Der schwere Frauen-Doppelvierer in der Besetzung Magdalena Lobnig, Lisa Farthofer, Katharina Lobnig und der „leichten“ Michaela Taupe-Traer belegte nach einem starken Rennen Rang fünf, Christina Sperrer und Sara Lambing im LG-Doppelzweier wurden Sechste.
Präsident zufrieden
„Ich bin sehr zufrieden. Nach der Unter-23-WM mit zweimal Gold sowie der WM in Plovdiv mit Silber für Michaela Taupe-Traer war diese EM mit drei A-Final-Booten ein würdiger Saison-Abschluss. Und von den beiden Siebers bin ich begeistert“, resümierte ÖRV-Präsident Helmar Hasenöhrl.
Mit dieser Europameisterschaft in Norditalien sind die internationalen Bewerbe für heuer abgeschlossen – es geht nur noch um nationale Titel (29./30. September in Wien).
Publiziert am 16.09.2012