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Erster Sieg seit fünf Runden
Die Mattersburger rutschten mit der Niederlage langsam in eine kleine Krise, verloren sie doch die dritte Partie in Serie und kassierten dabei insgesamt zwölf Gegentore. Admira-Coach Kühbauer durfte indes gegen seinen Ex-Club über den ersten Sieg seit dem 5. August jubeln - wenn auch nur von der Tribüne aus. Der Burgenländer war bereits in der 13. Minute so wie sein Assistent Manfred Nastl von Schiedsrichter Gerhard Grobelnik von der Betreuerbank verbannt worden.
GEPA/Christian OrtKühbauer und die Schiedsrichter - eine schwierige BeziehungÜberlegene Admira mit Blitzstart
Die Niederösterreicher stellten schon früh die Weichen auf Sieg: Nach einer Flanke von Patrick Jezek stellte Andreas Schrott bereits in der zweiten Minute per Kopf auf 1:0. Danach standen die Mattersburger dem Angriffswirbel der Südstädter zumeist hilflos gegenüber, kamen aber mit ihrer einzigen Chance in der kompletten ersten Hälfte zum Ausgleich. Ilco Naumoski schickte Patrick Farkas auf die Reise, dessen Querpass verwertete Marvin Potzmann aus kurzer Distanz ohne Mühe (26.).
Davon unbeeindruckt blieben die Admiraner weiterhin am Drücker und gingen in der 28. Minute neuerlich in Führung. Marcel Sabitzer, der davor in der achten und neunten Minute an Thomas Borenitsch gescheitert war, bediente per Kopf den leicht im Abseits stehenden Issiaka Ouedraogo, für den der erfolgreiche Torschuss nur noch eine Pflichtübung war. Sechs Minuten später hatte der Stürmer mit einem Heber an die Latte Pech.
Vorentscheidung vor der Pause
Mit dem nächsten Angriff aber sorgten die Gastgeber schon vor der Pause für die Vorentscheidung. Nach einer schönen Kombination über Sabitzer und Thorsten Schick vollendete Lukas Thürauer zum 3:1. Mit dem 4:1 für die Admira durch einen sehenswerten Schlenzer von Schick aus rund 20 Metern in der 57. Minute war endgültig geklärt, wer den Rasen als Sieger verlassen würde.
Die Mattersburger schwächten sich durch Gelb-Rot für Martin Rodler in der 64. Minute auch noch selbst und konnten sich in der Schlussphase bei Goalie Borenitsch bedanken, dass die Partie nicht mit einer deftigeren Niederlage endete. Nur bei einem platzierten Freistoß von Rene Schicker in der 92. Minute musste sich der SVM-Schlussmann noch einmal geschlagen geben.
Stimme zum Spiel:
Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): „Unser Sieg hat sich schon in der ersten Minute abgezeichnet. Mit unserer Anfangsoffensive haben wir die Mattersburger stark unter Druck gesetzt. Ich habe eine gute, eingespielte Mannschaft, die auch ohne mich weiß, was zu tun ist. Es tut mir leid für meine Spieler, dass so wenige Leute in die Südstadt kommen, obwohl die Mannschaft so gut spielt.“
Zu seiner Verbannung auf die Tribüne: „Schiedsrichter Grobelnik hat zu mir gesagt, dass er Respekt haben möchte. Ich habe in einem ganz normalen Ton geantwortet, dass das in Ordnung geht, ich aber auch Respekt für mich und meine Spieler erwarte. Dann hat er mich auf die Tribüne verwiesen. Ich fühle mich langsam ‚gefrotzelt‘ von den Schiedsrichtern.“
Mattersburg-Trainer Franz Lederer gab bei der Pressekonferenz keine Stellungnahme ab.
Tipp3-Bundesliga, 9. Runde
Samstag:
Admira - Mattersburg 5:1 (3:1)
Trenkwalder Arena, 1.300 Zuschauer, SR Grobelnik
Torfolge:
1:0 Schrott (2.)
1:1 Potzmann (25.)
2:1 Ouedraogo (28.)
3:1 Thürauer (35.)
4:1 Schick (57.)
5:1 R. Schicker (92.)
Admira: Tischler - Plassnegger, P. Pöllhuber, Schrott (60. Windbichler), Palla - Schick, Schachner, Thürauer, Jezek (70. Schwab)
- Sabitzer, Ouedraogo (82. R. Schicker)
Mattersburg: Borenitsch - Farkas, Rodler, Mravac, Rath - Röcher, Prietl, Seidl (83. Domoraud), Potzmann - Bürger (77. Klemen), Naumoski (60. Lovin) Gelb-Rot: Rodler (64.)
Gelbe Karten: Schrott, P. Pöllhuber bzw. keine
Die Besten: Thürauer, Schick, Ouedraogo, Sabitzer bzw. Borenitsch
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Publiziert am 23.09.2012