Kenianer Mutai gewinnt Berlin-Marathon

Der Kenianer Geoffrey Mutai hat erstmals den Berlin-Marathon gewonnen, den Weltrekord seines Landsmannes Patrick Makau aber klar verpasst. Der 30 Jahre alte Topfavorit blieb am Sonntag bei idealen Bedingungen in 2:04:15 Stunden genau 37 Sekunden über Makaus ein Jahr alter Bestmarke.

Mutais Landsmann Dennis Kimetto, der sein Marathon-Debüt bestritt, belegte nur eine Sekunde hinter dem Sieger Rang zwei. Für den Triumph kassiert Mutai eine Siegprämie von 40.000 Euro und zusätzlich 30.000 Euro für eine Zeit unter 2:04:30 Stunden.

Bei den Frauen endete die 39. Berlin-Auflage mit einem Sieg von Aberu Kebede aus Äthiopien. Bei ihrem bereits zweiten Erfolg in der deutschen Hauptstadt nach 2010 setzte sie sich in persönlicher Bestzeit von 2:20:30 vor ihrer Teamkollegin Tirfi Tsegaye (2:21:19) durch.

Publiziert am 30.09.2012