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Zickzackkurs durch die Messehallen
Die Idee, einen Indoor-Marathon abzuhalten, sei bereits im Mai entstanden: „Wir haben uns beim X-Cross-Run auf der Donauinsel gedacht - wo die Läufer durch Schlamm und über Wände mussten -, wir wollen auch mal etwas im Winter machen“, erklärte Veranstalter Hannes Menitz, der auch den Vienna Night Run initiiert hat.
Besonders wichtig sei nun gewesen, dass man den Läufern in der kalten Jahreszeit die absolut besten Bedingungen anbieten kann. Die Räumlichkeiten der Messe Wien hätten sich dafür angeboten, da in den Hallen die Temperatur auf einer für Läufer idealen Höhe von 15 Grad Celsius konstant gehalten werden könne.
Teilnehmerzahl auf 999 begrenzt
Der Indoor-Marathon wird vorrangig in den Hallen A und B gelaufen: „Wir starten in der Halle A und laufen über mehrere Kursbögen hinaus in die Mall. Dann geht es weiter in die Halle B, von dort in die Mall bis ins Foyer - und zurück über den Gang bis in die Halle A“, stellte Menitz die 2.637 Meter lange Strecke vor, die beim Marathon 16-mal gelaufen werden muss. Auch ein Halbmarathon (acht Runden) und ein Viertelmarathon (vier Runden) stehen auf dem Programm. Die Teilnehmerzahl ist auf 999 begrenzt.
indoormarathon.atInsgesamt 16-mal müssen die Marathonläufer ihre Runden drehen„Der Grund für die Limitierung ist klar - weil wir jedem Läufer optimale Bedingungen garantieren wollen. Bei 999 Teilnehmern werden keine Staus entstehen“, versicherte der Veranstalter. Zusätzlich seien die Kurven in den Hallen zwischen 35 und 40 Meter breitgezogen worden. So könne man diese auch mit einer höherer Geschwindigkeit zügig durchlaufen, hieß es.
Weidlinger überlegt Antreten
An Teilnehmern mangelte es laut Veranstalter schon zum Auftakt nicht: „Wir haben Donnerstagfrüh zu Anmeldungsbeginn bereits ein Viertel der Plätze vergeben“, zeigte sich Menitz erfreut. Ein weiterer könnte an den österreichischen Marathonläufer und Olympiateilnehmer Günther Weidlinger gehen, der sich den Präsentationstag des Indoor-Marathons nicht entgehen ließ.
„Ich war am Anfang ein wenig erschrocken über den Streckenverlauf, wegen der vielen Kurven. Aber nun habe ich gesehen, dass die Hallen sehr groß sind - und somit auch die Kurven weit genug sind. Ich finde es super, dass der Marathon bei idealen, konstanten Temperaturen stattfindet“, so Weidlinger.
Ob Weidlinger dann auch tatsächlich daran teilnehmen wird, machte er vor Journalisten von seinem Gesundheitszustand abhängig: „Seit meiner Olympiaverletzung bin ich keinen Schritt mehr gelaufen. Ich fange gerade erst wieder mit den ersten Laufübungen an, aber wenn ich bis Dezember fit sein sollte, dann werde ich den Indoor-Viertelmarathon laufen.“
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Publiziert am 04.10.2012