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„Höchstwahrscheinlich nicht“

David Alaba wird am Samstag nicht wie erhofft sein Saisondebüt für Bayern München in der deutschen Bundesliga feiern. Der 20-jährige Wiener gehört noch nicht wieder zum Kader für das Hoffenheim-Spiel, wie Trainer Jupp Heynckes am Freitag erklärte. Auch eine Abstellung für das ÖFB-Team kann sich der 67-Jährige derzeit nicht vorstellen.

Alaba soll zweieinhalb Monate nach seinem Ermüdungsbruch im linken Fuß möglichst in einem Testspiel der Bayern am kommenden Donnerstag gegen einen noch nicht benannten Gegner sein Comeback feiern. Vom Verlauf werde auch abhängen, ob Alaba anschließend beim WM-Qualifikationsspiel der Österreicher am 16. Oktober in Wien gegen Kasachstan zum ÖFB-Kader gehören wird, berichtete Heynckes.

David AlabaGEPA/Amir BeganovicDas ÖFB-Team muss wahrscheinlich noch etwas länger auf Alaba verzichten

Bayern-Coach Heynckes skeptisch

Der Bayern-Coach rechnet eher nicht mit einem raschen Nationalelf-Comeback von Alaba. Im Hinspiel der Österreicher am kommenden Freitag in Kasachstan werde Alaba definitiv noch fehlen. Heynckes hatte das mit ÖFB-Teamchef Marcel Koller abgesprochen, wie er am Freitag berichtete.

Nach dem geplanten Freundschaftsspiel will er nochmals mit ÖFB-Teamchef Koller telefonieren und abklären, „ob es Sinn macht, dass David zur Nationalmannschaft fährt. Höchstwahrscheinlich nicht“, meinte Heynckes. Eine Rückkehr Alabas ins ÖFB-Team scheint deshalb erst wieder für das freundschaftliche Länderspiel am 14. November in Linz gegen die Elfenbeinküste möglich.

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Publiziert am 05.10.2012