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Koglers Ablöse immer wahrscheinlicher
Wacker-Obmann Kaspar Plattner ließ es am Dienstag offen, ob Kogler Ende der Woche noch als Cheftrainer fungieren wird. „Das ist nicht in Stein gemeißelt. Es kann sein, es kann aber auch nicht sein“, betonte der 73-Jährige gegenüber der APA. Die nächste Vorstandssitzung ist für kommenden Montag geplant. Der Vorstand könne in den nächsten Tagen aber auch kurzfristig zusammentreten, um die Trainerfrage zu klären.
GEPA/Andreas PranterWalter Koglers Tage als Innsbruck-Trainer scheinen gezählt zu sein„Ich hoffe, dass sich im Lauf der Woche etwas tut“, sagte Plattner. In welche Richtung ließ der Clubchef offen. Namen möglicher Nachfolger wollte er nicht kommentieren. Ebenso schloss er es nicht aus, dass Kogler den schwächelnden Traditionsclub weiter betreut. Der Vertrag des 44-jährigen Kärntners, seit 2008 im Amt, läuft bis Saisonende. Mit Kogler war man 2010 in die höchste Spielklasse zurückgekehrt.
Streiter als Nachfolger gehandelt
Dort läuft es in dieser Saison überhaupt nicht nach Wunsch. Seit einer 2:3-Heimniederlage gegen Wr. Neustadt Mitte August haben die Innsbrucker nur ein einziges Tor erzielt - und deren 16 erhalten. Am Samstag setzte es ein 1:4 bei der Admira. Die Stimmen, die eine Ablöse Koglers forderten, wurden danach in Tirol immer lauter.
Als aussichtsreichsten Nachfolgekandidaten nannte die „Tiroler Tageszeitung“ am Dienstag Wacker-Legende Michael Streiter, derzeit beim Zweitligisten SV Horn engagiert. Dass der FC Wacker sein „Herzensclub“ sei, daraus hat der frühere Verteidiger nie einen Hehl gemacht. Als weitere Alternativen wurden zuletzt Roland Kirchler vom Regionalligisten Wattens, der frühere ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini oder Ex-Meistermacher Kurt Jara kolportiert.
Seinen Konflikt mit Sportdirektor Oliver Prudlo scheint Plattner indes beigelegt zu haben. Die Innsbrucker wollen weiterhin mit ihrem sportlichen Leiter zusammenarbeiten. „Es ist alles ganz normal zwischen uns“, versicherte Plattner. Noch am Wochenende hatte der Obmann Prudlo zu einem Hauptverantwortlichen für die sportliche Misere gemacht.
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Publiziert am 09.10.2012