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Super-G und Slalom am Freitag

Die klassische Kitzbüheler Hahnenkamm-Kombination aus Abfahrt und Slalom dürfte voraussichtlich ab dem Jahr 2014 der Vergangenheit angehören. Das erklärte der Präsident des Kitzbüheler Skiclubs (K.S.C.), Michael Huber.

Es liege aber ein Kompromissvorschlag auf dem Tisch, der Kitzbühel einerseits weiter den Super-G am Freitag garantiere und andererseits - wie vom Ski-Weltverband (FIS) favorisiert - eine Superkombination aus Super-G und einem Slalom-Durchgang vorsehe.

Ivica Kostelic jubelt 2012 über den Kombi-Sieg in KitzbühelGEPA/Christopher KelemenIvica Kostelic war heuer wohl einer der letzten Hahnenkamm-Sieger

Mehr Chancengleichheit

Der Slalom soll demnach am späten Freitagnachmittag bei Flutlicht gefahren werden, erklärte Huber. „Am liebsten wäre es uns gewesen, wenn die klassische Kombination erhalten geblieben wäre. Sie war ein Nimbus und eine Tradition. Aber die nunmehr gefundene Lösung führt auch zu einer Verbesserung in der Chancengleichheit“, argumentierte der Skiclub-Präsident. Schließlich hätten die großen Zeitabstände in der Kombination aus Abfahrt und Slalom in den vergangenen Jahren nicht gerade für Spannung gesorgt. Der Kompromissvorschlag wurde laut Huber bei der FIS-Herbsttagung jedenfalls positiv aufgenommen. Er werde nun zur weiteren Behandlung an den FIS-Vorstand weitergeleitet.

Die Verantwortlichen des Skiclubs sehen sich unterdessen für die anstehenden Kitzbühel-Rennen vom 25. bis zum 27. Jänner 2013 bereits bestens gerüstet. So wird man unter anderem mit zusätzlichen Schneekanonen auf dem Ganslernhang sowie im unteren Bereich der Streif aufwarten können.

St. Anton will WM 2021

Auch in St. Anton fühlt man sich nach fünfjähriger Weltcup-Absenz startbereit für die Damen-Weltcup-Rennen (Abfahrt und Super-G) am 12. und 13. Jänner 2013. Der Präsident des Skiclubs Arlberg, Josef Chodakowsky, bekräftigte zudem das „große Ziel“, im Jahr 2021 wieder eine Skiweltmeisterschaft in St. Anton veranstalten zu können - exakt 20 Jahre nach der WM 2001.

„Die Beschlüsse sind bereits gefasst. St. Anton steht hinter einer neuerlichen Bewerbung“, erklärte er. Nun gelte es, Gespräche zu führen, ob die WM-Rennen nur in St. Anton oder „am Arlberg“, also auch in Lech, stattfinden sollen. „Ich favorisiere eine WM am Arlberg“, sagte der Präsident. Nach den Jänner-Rennen werde man sich jedenfalls dem Thema WM intensiv widmen, kündigte Chodakowsky an.

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Publiziert am 19.10.2012