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„Es wird eine gute Show“

Eine Woche nach der Formel 1 gastiert am Wochenende die FIA-Langstrecken-WM in Japan. Alexander Wurz ist mit seinem Toyota-Team bei den sechs Stunden von Fuji auf den zweiten Saisonsieg aus. Während die Konstrukteurs-WM längst für Audi entschieden ist, will der japanische Autokonzern wie vor vier Wochen in Sao Paulo, als Wurz den ersten Toyota-Sieg fixierte, nun beim Heimrennen ganz oben stehen.

Der Niederösterreicher geht erneut mit seinem französischen Erfolgspartner Nicolas Lapierre ins Rennen. Dazu kehrt Lokalmatador Kazuki Nakajima, einst Nachfolger von Wurz beim Formel-1-Team Williams, ins Aufgebot zurück. „Es ist sehr cool, als Toyota-Fahrer nach Japan zu kommen“, versicherte Wurz. „Es legt uns ein bisschen zusätzlichen Druck auf, aber das ist gut für uns.“

Alexander Wurz in seinem Toyota TS030 HybridAPA/Florian SchuhAlexander Wurz im Toyota will auch beim „Heimrennen“ in Japan aufzeigen

Fahrer-WM außer Reichweite

Nach dem Brasilien-Triumph hatte es zuletzt in Bahrain eine Serie technischer Pannen gesetzt. Lapierre musste den Toyota TS030 Hybrid nach Platz drei im Qualifying letztlich mit Aufhängungsschaden abstellen. Wurz gab sich dennoch zuversichtlich. „Es wird eine gute Show“, versprach der 38-Jährige. „Ich freue mich, wieder in Japan zu fahren. Es ist einer der schwierigsten Kurse, wenn es darum geht, das richtige Set-up hinzubekommen.“

In die Fahrer-WM kann Wurz nicht mehr eingreifen. Dort machen sich die Audi-Teams Benoit Treluyer/Marcel Fässler/Andre Lotterer (FRA/SUI/GER) bzw. Tom Kristensen/Allan McNish (DEN/GBR) den Titel untereinander aus. Erstgenanntes Trio liegt zwei Rennen vor Schluss 13,5 Punkte voran. Das Saisonfinale steigt in zwei Wochen in Schanghai.

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Publiziert am 12.10.2012