Themenüberblick
Mehr als drei Monate Pause
Marach war in Hamburg bei einer Trainingseinheit unglücklich über einen rund zehn Zentimeter aus dem Boden ragenden, ungeschützten Metallpfeiler einer Traglufthalle weggeknickt. Die Diagnose lautete auf Riss des Syndesmosebandes und Einrisse der Außenbänder. Außerdem trug Marach ein starkes Hämatom davon. Mit dem slowenischen Physiotherapeuten Sasa Vogrin arbeitete der Grazer an der Heilung.
Comeback verzögert
„Die Verletzung ist noch immer wirklich schlimm“, meldete Marach noch Ende August auf seiner Website. „Mein Arzt und mein Physio haben gesagt, dass ich noch Glück gehabt habe, normal müsste ich bei so einer Verletzung meine Karriere beenden.“ Geplant gewesene Comebacks ab Mitte September in Metz, Bangkok sowie in Peking musste Marach abblasen, da im Knöchelbereich noch eine Entzündung und Blut vorhanden war.
Nun ist der Routinier in Stockholm mit dem Franzosen Gael Monfils genannt. Die Auftakthürde ist mit den top gesetzten Robert Lindstedt/Nenad Zimonjic (SWE/SRB) aber eine hohe. Für die Partie an sich gab der Doppel-Spezialist Samstagabend aber grünes Licht: „Comeback in Stockholm. Derzeit schaut es okay aus“, meldete er der Austria Presse Agentur. Sein bisher letztes Match hat Marach am 29. Juni in der zweiten Doppel-Runde von Wimbledon mit dem Deutschen Dustin Brown gespielt.
Links:
Publiziert am 15.10.2012