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Arnautovic und Junuzovic treffen
Zunächst brachte Bayern-Leihgabe Nils Petersen (37.) die Hanseaten auf die Siegerstraße, dann erzielte Marko Arnautovic (45.) mit einem herrlichen Lupfer kurz vor dem Pausenpiff das 2:0. Der ÖFB-Teamstürmer bereitete weiters mit einem Gustostückerl das 3:0 durch Niklas Füllkrug (76.) vor, und schließlich setzte Zlatko Junuzovic (86.) mit einer schönen Einzelaktion den Schlusspunkt zum 4:0 vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion.
dapd/Joerg SarbachMit einem gefühlvollen Heber erzielte Marco Arnautovic sein erstes Saisontor25-jährige Durststrecke geht weiter
Damit ist die Elf von ÖFB-Legionär Martin Stranzl, der in der Borussia-Innenverteidigung durchspielte, seit 25 Jahren an der Weser ohne Erfolg - keines der letzten 22 Bundesliga-Spiele konnte Gladbach gewinnen. Länger wartet kein Bundesligist auf einen Erfolg bei einem Konkurrenten. Sebastian Prödl war bei Bremen nach seiner am Dienstag im Länderspiel gegen Kasachstan erlittenen Beckenprellung nicht im Einsatz.
Bremen zeigte zwei Wochen nach dem 1:3 im Auswärtsspiel gegen Nachzügler FC Augsburg die erhoffte Reaktion und begann mit Offensivdrang. Im Abschluss mangelte es Werder zunächst allerdings an Mut. Erst eine Standardsituation brachte die Führung durch Petersen, der einen Eckball von Kevin de Bruyne einköpfte. Im Selbstbewusstsein gestärkt, versuchte sich auch Junuzovic (40.) mit einem Solo im Strafraum, wurde aber von Marc-Andre ter Stegen im Gladbacher Tor gestoppt.
Österreicher prägen Werder-Offensive
Kurz vor dem Pausenpfiff spielte Aaron Hunt bei einem schnellen Konter einen Pass in die Spitze, Arnautovic spitzelte den Ball über den herauslaufenden Ter Stegen ins Tor. Es war der erste Saisontreffer des 23-jährigen Wieners in der deutschen Bundesliga. Auch nach der Pause waren von der Elf von Lucien Favre keine Bemühungen in der gegnerischen Hälfte zu sehen. Nach 18 Minuten gab Granit Xhaka lediglich einen Warnschuss auf das Tor von Werder-Goalie Sebastian Mielitz ab.
Völlig verunsichert gab sich die Gladbacher Defensive, als Arnautovic die Verteidiger mit einem Trick narrte, indem er ganz einfach auf den Ball stieg und sie so ins Leere laufen ließ. Dann passte er präzise auf den gerade eingewechselten und ungedeckten Füllkrug. Kurz vor Schluss setzte Junuzovic den Schlusspunkt, in dem er sich den Ball im Strafraum mit dem Außenrist herunternahm und im Fallen genau ins lange Eck zu seinem zweiten Saisontor traf.
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Publiziert am 22.10.2012