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ÖFB-Clubs bisher deutlich unterlegen

Nicht nur die sportliche Ausgangsposition, auch die Statistik spricht im Vorfeld des Europa-League-Spiels zwischen Rapid und Leverkusen klar gegen die Hütteldorfer. Österreichische Vertreter im Europacup haben gegen DFB-Vereine in 50 Partien bei neun Remis und 29 Niederlagen nur zwölf Siege eingefahren, die Bilanz in K.-o.-Duellen steht bei 3:19.

Als erster österreichischer Verein brach Salzburg den Bann und schaltete 1994 auf dem Weg ins UEFA-Cup-Finale mit Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC zwei deutsche Mannschaften aus. Für den dritten rot-weiß-roten K.-o.-Erfolg sorgte Rapid 1997 in der zweiten UEFA-Cup-Runde dank eines 3:0 (daheim) und 1:2 (auswärts) über 1860 München.

Das bisher letzte Pflichtspiel-Kräftemessen mit einem deutschen Team im Happel-Stadion gewann Rapid vor mehr als drei Jahren in der Europa League gegen den Hamburger SV mit 3:0. Seither setzte es aber für den Rekordmeister in acht Bewerbspartien im Prateroval bei zwei Unentschieden gleich sechs Niederlagen.

Nikica Jelavic (Rapid), Jerome Boateng und (hinten) Robert Tesche (HSV)GEPA/Guenter ArtingerIn der EL-Gruppenphase 2009 feierte Rapid einen 3:0-Heimsieg gegen den HSV

Happel-Stadion kein guter Boden

In der größten Arena Österreichs läuft es für die Rapidler schon länger nicht wunschgemäß. Seit Mai 2005 kassierten die Grün-Weißen im Happel-Stadion in 17 Pflichtspielen gleich 13 Niederlagen bei je zwei Siegen und Remis und einem Torverhältnis von 15:33.

Einen Hoffnungsschimmer hält die Statistik für Rapid aber doch bereit: Von fünf Europacup-Heimspielen gegen deutsche Clubs wurden vier gewonnen und nur eines verloren - in der Champions-League-Gruppenphase 2005/2006 gegen Bayern München (0:1).

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Publiziert am 24.10.2012