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Stimmen zu Rapid - Leverkusen
Peter Schöttel (Rapid-Trainer): „Das Ergebnis spricht eine klare Sprache. Wir haben ein sehr, sehr großes Ziel mit der Gruppenphase erreicht und spielen jetzt gegen Mannschaften, wo man einen klaren Klasseunterschied erkennen konnte. Wenn man da nicht in bester Form ist und wichtige Spieler fehlen, kann man so schlecht ausschauen, wie wir heute ausgeschaut haben. Der Gegner war klar überlegen, sehr ballsicher. Dass wir in der Meisterschaft bessere Leistung bringen müssen, wissen wir.“
Mario Sonnleitner (Rapid-Verteidiger): „In den ersten 30 Minuten hat es ganz gut ausgeschaut, leider haben wir durch einen Standard das 0:1 kassiert. Gegen eine gute Mannschaft ist es dann sehr schwer. Dann rennt man hinterher, irgendwann sind die Lücken nicht mehr zu schließen. Die wichtigsten Tore kassieren wir durch Standards. Da müssen wir konzentrierter ans Werk gehen. Das ist sehr, sehr schade, weil wir bis dahin ganz gut durchgehalten haben. Man sieht, da ist einfach ein Qualitätsunterschied.“
Stefan Kulovits (Rapid-Mittelfeldspieler): „Wir haben gewusst, dass das unsere letzte Chance ist, dass wir noch mitreden können. So weit, wie wir entfernt sind, müssen wir über überhaupt nichts mehr reden. Wir sind nicht einmal zu Fouls gekommen, so weit waren wir weg. Das waren Kindergartenfehler, die wir heute gemacht haben. In der Meisterschaft müssen wir nun schauen, dass wir den Anschluss nicht verlieren.“
Lukas Königshofer (Rapid-Tormann): „Das ist ganz bitter, noch dazu, weil wir mit vier Stück noch gut bedient waren. Wir müssen das jetzt aus den Köpfen rauskriegen. Von einer Krise zu sprechen ist übertrieben, aber wir haben momentan eine schlechte Phase. Vielleicht ist das Salzburg-Spiel ja schon jenes, wo wir wieder aus dem Tief herauskommen.“
Sascha Lewandowski (Leverkusen-Trainer): „Wir haben etwas schwer ins Spiel gefunden, aber ab der 20. Minute die Kurve bekommen. Dann sind wir konzentriert und spielstark aufgetreten. 40 gute Minuten haben uns dann gereicht, um das Spiel in für uns gute Bahnen zu lenken. In der Schlussphase sind wir nachlässig geworden, da hätte Rapid auch ein Tor machen können.“
Rudi Völler (Leverkusen-Sportdirektor): „Der Sieg war in dieser Höhe verdient, aber auswärts muss man auch erst einmal vier Tore erzielen. Das war eine sehr beeindruckende Vorstellung. In den ersten 25 Minuten haben wir etwas zu lässig angefangen, in der zweiten Halbzeit haben wir aber die Tore erzielt, die man erzielen muss. Wichtig war, dass wir den Vorsprung nicht verwaltet haben, sondern weiter nach vorne gespielt haben. Das Spiel müssen wir aber ganz schnell abhaken, weil im nächsten Spiel ja die Bayern warten.“
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Publiziert am 25.10.2012