Titelverteidiger Miami siegt zum NBA-Auftakt

NBA-Champion Miami Heat ist am Dienstag erfolgreich in die neue Saison gestartet. Im Heimspiel gegen die Boston Celtics gelang dem Team aus Florida ein klarer 120:107-Sieg. Eine Niederlage musste hingegen das Starensemble der LA Lakers einstecken: Die Kalifornier verloren im heimischen Staples Center gegen die Dallas Mavericks mit 91:99.

In Miami war vor dem Spiel die Verleihung der Meisterringe auf dem Programm gestanden, ehe die Heat in Bestform loslegte. Topscorer war Dwyane Wade mit 29 Zählern, Superstar LeBron James verbuchte 26 Punkte, obwohl er den Großteil des vierten Spielabschnitts wegen Beinkrämpfen nur auf der Bank saß. Angeführt von Paul Pierce (23 Punkte) konnte Boston im Finish noch einmal auf vier Zähler verkürzen, ehe Miami den Sack endgültig zumachte.

Im Blickpunkt des Duells der beiden Ostküsten-Rivalen stand Ray Allen. Der im Sommer nach Florida gewechselte Dreier-Spezialist verbuchte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber 19 Zähler. Als Allen vor dem Spiel die Celtic-Akteure begrüßte, reagierten nicht alle herzlich: Vor allem Kevin Garnett zeigte seinem Ex-Teamkollegen die kalte Schulter. Laut Medienberichten redet Garnett kein Wort mehr mit Allen.

Mavericks gewinnen ohne Nowitzki

Der Erfolg von Dallas in LA kam einigermaßen überraschend. Die „Mavs“ traten ohne ihren nach einer Knieoperation rekonvaleszenten Topscorer Dirk Nowitzki an, überzeugten allerdings mit einer starken Teamleistung. Bei den Lakers stand der zuletzt am Fuß angeschlagen gewesene Kobe Bryant (22 Punkte) im Aufgebot.

Zum Verhängnis wurde dem Heimteam die Schwäche an der Freiwurflinie: Nur zwölf von 31 Versuchen fanden das Ziel, Center Dwight Howard traf bei 14 Würfen gar nur dreimal.

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Publiziert am 31.10.2012