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Kwiatkowski verteidigt Führung

Matthias Brändle hat seiner jungen Karriere ein neues Erfolgskapitel hinzugefügt. Der Vorarlberger gewann am Donnerstag die fünfte Etappe der Tour of Britain und feierte damit seinen ersten Etappensieg bei einer längeren Rundfahrt. Brändle setzte sich nach 177,3 Kilometern vor dem Neuseeländer Shane Archbold und dem Belgier Baarten Wynants durch.

Die Top Drei des Teilstücks und der Deutsche Andreas Stauff waren früh ausgerissen, waren aber nie mehr als drei Minuten vor dem Feld. Das Feld hatte erst spät reagiert, den Rückstand zu Beginn des finalen fünf Kilometer langen Anstiegs aber doch schon auf 60 Sekunden verringert. Schließlich löste sich der ÖRV-Athlet von seinen Fluchtgefährten und kam 14 Sekunden vor dem Feld ins Ziel. Daniel Schorn (+ 3:02 Min.) und Bernhard Eisel (+ 4:32) erreichten als 68. bzw. 95. das Ziel.

„Alle Siege sind schön, aber der Sieg ist bestimmt einer der wichtigsten in meiner Karriere“, sagte Brändle. „Zusammen mit den anderen in der Fluchtgruppe haben wir alles richtig gemacht. Als das Feld 40 Kilometer vor dem Ziel näher herankam, haben wir einen Zahn zugelegt und sind Vollgas bis zum letzten Anstieg gefahren. Als ich dann im Aufstieg losgezogen bin, ging es um alles oder nichts.“

Nächstes Highlight für Vorarlberger

In der Gesamtwertung behielt Michal Kwiatkowski mit dem siebenten Tagesrang die Gesamtführung. Der Pole liegt drei Sekunden vor dem Italiener Edoardo Zardini an der Spitze. Dylan Teuns aus Belgien rangiert mit 14 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Brändle liegt nach fünf Etappen mit 2:35 Minuten Rückstand auf dem Spitzenreiter auf Rang 30, Schorn ist 69. (+ 12:47), und Bernhard Eisel ist in der Gesamtwertung auf Platz 100 (+ 28:14) zu finden.

Michal Kwiatkowski

GEPA/Panoramic

Kwiatkowski, hier bei der Tour de France, verteidigte seine knappe Führung

Brändle zeigte mit seinem Etappensieg in Großbritannien nicht zum ersten Mal in dieser Saison auf. Der 24-Jährige vom Team IAM Cycling hatte heuer auch die Berner Rundfahrt und die österreichische Zeitfahr-Meisterschaft für sich entschieden. Ende August hatte der Vorarlberger mit Platz zehn bei der Tour de Poitou-Charentes in Frankreich ein weiteres Spitzenergebnis herausgefahren.

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