Infantino gibt sich gute Chancen auf Präsidentenamt

Gianni Infantino ist zuversichtlich, bei der Wahl im Februar die Nachfolge von Joseph Blatter als FIFA-Präsident anzutreten. Es ist die jüngste Unterstützung aus der Karibik, die den Schweizer hoffen lässt. Er habe bei Gesprächen mit Mitgliedern des Karibischen Verbands (CFU) am Sonntag „exzellente Rückmeldungen“ erhalten, meinte der derzeitige Generalsekretär des Europaverbands UEFA.

„Unterstützung aus der gesamten Welt“

Die CFU verfügt bei der Wahl am 26. Februar über 25 Stimmen. Infantino ist neben Prinz Ali bin al-Hussein, Jerome Champagne, Tokyo Sexwale und Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa einer von fünf Kandidaten auf das Präsidentenamt der von Korruptionsskandalen gebeutelten FIFA.

Für Infantino sind die positiven Signale der CFU nicht zuletzt aufgrund der Kontinente überschreitenden Dimension bemerkenswert. „Das ist sicher eine starke Unterstützung von außerhalb Europas“, merkte der 45-Jährige an, „ich glaube, dass da zum ersten Mal ein Verband öffentlich einen Kandidaten von außerhalb des eigenen Kontinents unterstützt.“

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wies Infantino auch Spekulationen über einen Deal zwischen ihm und Scheich Salman zurück, wonach die beiden bei der Wahl eine Konfrontation zwischen der UEFA und dem asiatischen Verband AFC vermeiden würden, um der UEFA schließlich den Posten des FIFA-Generalsekretärs zuzuschanzen. „Ich will gewinnen. Ich habe Unterstützung aus der gesamten Welt und werde noch mehr bekommen“, betonte Infantino selbstsicher.