Straßen-Titelkämpfe 2018 an Tirol vergeben

Tirol wird 2018 die Radweltmeisterschaften austragen. Das ist am Montag vom Weltradsportverband (UCI) offiziell bekanntgegeben worden. Damit finden im September in zwei Jahren zwölf Rennen verteilt auf das gesamte Bundesland statt.

Nach eher flachen Kursen für das Straßenrennen der Elite in Richmond (USA/2015), Katar (2016) und Bergen (NOR/2017) erfüllt die Tiroler Bewerbung perfekt den UCI-Wunsch nach einer Strecke mit schwierigen Anstiegen. Bürokratische Hürden hatten aber die schon für Herbst 2015 geplant gewesene Vergabe verzögert.

Zehn bis zwölf Mio. Euro Budget

Für die Titelkämpfe wird ein Budget von zehn bis zwölf Millionen Euro veranschlagt. Einer der Betreiber der Bewerbung war Wolfgang Weiss: Der Salzburger war 2006 in Salzburg WM-Generalsekretär und ist derzeit Tour-Direktor der Österreich-Rundfahrt. Der Posten des Geschäftsführers der noch zu gründenden Gesellschaft, die 2018 als Veranstalter auftreten wird, wird jedenfalls ausgeschrieben.

Das Konzept der WM-Bewerber sieht vor, dass die insgesamt elf Rennen in Partnerorten starten und im Innsbrucker Zentrum auf dem Platz zwischen Hofburg und Landestheater enden. Die Straßenrennen sollen nach einer Anfahrt aus dem Umland auf den WM-Kurs geführt werden. Die Verträge mit den Partnergemeinden sind aber noch nicht fixiert.

Nach Villach/Faaker See 1987 und Salzburg 2006 werden zum dritten Mal Radweltmeisterschaften auf österreichischem Boden ausgetragen.