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Mit 5:1-Kantersieg aus der Krise

Nach dem Fehlstart in die Rückrunde der deutschen Bundesliga hat Borussia Mönchengladbach am Freitag seine Ergebniskrise beendet. Das Team von Andre Schubert besiegte zum Auftakt der 20. Runde Werder Bremen mit 5:1, feierte damit nach den Niederlagen gegen Dortmund und Mainz den ersten Sieg des Jahres und bleibt Kandidat auf die Champions-League-Plätze.

Dank den Treffern von Lars Stindl (12.), Andreas Christensen (31., 50.), Raffael (70./Elfmeter) und Havard Nordtveit (88.) schoben sich die Gladbacher vorerst an Leverkusen vorbei auf Rang vier. Vor allem Mahmoud Dahoud (20) glänzte als Vorbereiter und Ideengeber. Bremen-Routinier Claudio Pizarro (56./Elfmeter) erzielte in seinem 400. Bundesliga-Spiel den Ehrentreffer und zog mit seinem 182. Tor in der ewigen Torschützenliste mit Ulf Kirsten auf Rang fünf gleich.

Enttäuschter Zlatko Junuzovic (Bremen) neben jubelnden Gladbachern Lars Stindl und Andreas Christensen

GEPA/Witters/Uwe Speck

Für Zlatko Junuzovic gab es in der Partie bei Gladbach nicht viel zu jubeln

Comeback von Stranzl

Doch insgesamt blieben die Bremer, bei denen Zlatko Junuzovic bis zur 85. Minute im Einsatz war, zu harmlos und stecken als 16. weiter im Abstiegskampf. Bei Gladbach kamen die beiden österreichischen Innenverteidiger zum Einsatz. Martin Hinteregger spielte durch und verschuldete den von Pizarro verwandelten Foulelfmeter, als er Levin Öztunali im Strafraum auf den Fuß trat. Martin Stranzl kam in der 84. Minute zu seinem Comeback. Der Burgenländer hatte seit 13. September wegen eines Augenhöhlenbruchs pausieren müssen.

„Wir haben gesehen, wenn die Jungs in den Lauf kommen, dann greifen die Dinge auch wieder. Wir haben heute das Spiel über die ganze Zeit dominiert, haben früh attackiert, sind sehr gut nachgerückt“, sagte Schubert. „Es ist deftig. Wir sind mitten im Abstiegskampf, da geht es darum, das eigene Tor zu verteidigen. Das haben wir heute nicht gemacht“, klagte Kapitän Clemens Fritz, dessen Team in dieser Saison bereits 41 Gegentore kassiert hat.

Deutsche Bundesliga

34. und letzte Runde

Samstag, 14. Mai:
Bayern München Hannover 3:1
Dortmund Köln 2:2
Leverkusen Ingolstadt 3:2
Darmstadt Mönchengladbach 0:2
Mainz Hertha BSC 0:0
Hoffenheim Schalke 1:4
Wolfsburg Stuttgart 3:1
Augsburg Hamburger SV 1:3
Bremen Frankfurt 1:0

Abschlusstabelle 2015/16

1. FC Bayern München 34 28 4 2 80:17 88
2. Borussia Dortmund 34 24 6 4 82:34 78
3. Bayer 04 Leverkusen 34 18 6 10 56:40 60
4. Borussia Mönchengladbach 34 17 4 13 67:50 55
5. FC Schalke 04 34 15 7 12 51:49 52
6. 1. FSV Mainz 05 34 14 8 12 46:42 50
7. Hertha BSC 34 14 8 12 42:42 50
8. VfL Wolfsburg 34 12 9 13 47:49 45
9. 1. FC Köln 34 10 13 11 38:42 43
10. Hamburger SV 34 11 8 15 40:46 41
11. FC Ingolstadt 34 10 10 14 33:42 40
12. FC Augsburg 34 9 11 14 42:52 38
13. Werder Bremen 34 10 8 16 50:65 38
14. SV Darmstadt 98 34 9 11 14 38:53 38
15. TSG 1899 Hoffenheim 34 9 10 15 39:54 37
16. Eintracht Frankfurt 34 9 9 16 34:52 36
17. VfB Stuttgart 34 9 6 19 50:75 33
18. Hannover 96 34 7 4 23 31:62 25
Champions League: Bayern, Dortmund, Leverkusen
CL-Qualifikation: Mönchengladbach
Europa League: Schalke, Mainz
EL-Qualifikation: Hertha BSC
Absteiger: Stuttgart, Hannover
Aufsteiger: SC Freiburg, RB Leipzig

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