Amstetten und Post holen Cuptitel

Die SG VCA Amstetten hat am Montagabend ihren insgesamt zweiten Cuptitel geholt. Die Niederösterreicher setzten sich als Veranstalter des Volleyball-Final-Four in der eigenen Halle gegen UVC Graz mit 3:0 (25, 18, 27) durch und holten ihren zweiten Cuptitel nach 2010. Auch damals setzte sich Amstetten gegen Graz (mit 3:1) durch.

Ohne Satzverlust zum Titel

„Es gibt nichts Schöneres“, sagte Philip Ichovski von den Cupsiegern. „Wir haben gewusst, wir müssen Gas geben, denn letztes Jahr haben wir bitter verloren, das wollten wir nicht noch einmal machen“, erinnerte er an die 1:3-Finalniederlage vor einem Jahr in Graz. Auch sein Teamkollege Thomas Tröthann war voller Freude: „Wir haben unser ganzes Jahr auf dieses Highlight angelegt. Heute ist alles aufgegangen, wir haben von vorne bis hinten alles so durchgezogen, wie wir wollten.“

Amstetten gewann damit ohne Satzverlust das Final Four, aber am Montag war das vor allem im ersten und dritten Satz keinesfalls klar, fanden die Gäste doch mehrere Satzbälle vor. „Wir haben bei den Herren gehofft, dass wir den Titel wieder holen können, aber wir haben unsere Chancen nicht genützt“, sagte Graz-Sportdirektor Frederick Laure im ORF-Interview. Das 3:0 schaue aber klar aus. „Der erste und dritte Satz sind jeweils in die Verlängerung gegangen, da hat das kleine Etwas den Unterschied ausgemacht.“

Post holt zum 25. Mal Cup

SG SVS Post SV holte zum 25. Mal den Titel bei den Damen. Allerdings war es am Montag in Amstetten ein hartes Stück Arbeit für die Wienerinnen, die gegen Herausforderer UVC Graz schon mit 0:2 in Sätzen zurücklagen. Nach 128 Minuten freuten sich Cornelia Rimser und Co. aber über einen 3:2(-21, -23, 22, 18, 9)-Erfolg und die erfolgreiche Titelverteidigung.

„Wir haben es uns selbst schwergemacht. Graz hat allerdings auch wirklich sehr gut gespielt“, meinte Rimser. Eine Umstellung im dritten Satz ortete sie als Wendepunkt. „Plötzlich ist es besser gelaufen, und wir haben noch das Maximum herausgeholt.“