UCI-Chef will konsequent gegen „Motordoping“ vorgehen

Nach dem ersten Fall von „Motordoping“ im Radsport hat Brian Cookson, Präsident des Weltverbandes UCI, ein konsequentes Vorgehen angekündigt.

„Wir haben es schon vorher gesagt, dass Motordoping eine ernsthafte Bedrohung des Sports ist. Jetzt hatten wir den ersten Fall. Wir nehmen das sehr ernst. Wenn es nötig ist, werden wir jedes einzelne Rad jedes einzelnen Fahrers überprüfen“, sagte der UCI-Chef in Doha.

Im U23-Rennen der Frauen bei der Cross-WM in Zolder hatten Kontrolleure Ende Jänner erstmals bei großen Radsporttitelkämpfen eine Teilnehmerin, die Belgierin Femke van den Driessche, der verbotenen Nutzung eines Hilfsmotors überführt.

Die UCI hatte erst Anfang des Vorjahres ihren Strafenkatalog um den Punkt „technologischer Betrug“ erweitert. Fahrer werden mit sofortiger Disqualifikation, einer anschließenden Sperre von mindestens sechs Monaten und Strafzahlungen belegt.