Liverpool verzichtet nach Fanprotest auf Preiserhöhung

Der Protest der Liverpool-Fans war erfolgreich. Der Premier-League-Club nahm seine umstrittene Eintrittspreiserhöhung für die kommende Saison zurück. „Es war eine turbulente Woche. Unsere Pläne für die Eintrittskarten waren falsch“, schrieben die Eigentümer in einer Mitteilung an die Anhänger. „Die Botschaft ist angekommen.“

Fans verlassen eine Tribüne im Stadion von Liverpool

APA/AFP/Lindsey Parnaby

Aus Protest gegen die Erhöhung verließen am Samstag über 10.000 Fans das Liverpool-Heimspiel gegen Sunderland rund 13 Minuten vor dem Ende der Partie. Weitere Maßnahmen sollten in den nächsten Matches an der Anfield Road folgen. Doch die Fenway Sports Group, Besitzer der „Reds“, ruderte am Mittwoch zurück.

Das teuerste Ticket werde nicht wie angekündigt 77 Pfund (rund 99 Euro) kosten, sondern bleibt bei 59 Pfund (76 Euro). Dazu wird es keine Zuschläge bei Topspielen geben. Für jedes Heimspiel soll es Tickets für neun Pfund (rund zwölf Euro) geben. Über die gesamte Saison wird es 10.000 Eintrittskarten zu diesem Preis geben. Die überarbeiteten Preise gelten für die Saisonen 2016/17 und 2017/18.