Fiat-Boss weiter für Einstieg von Alfa Romeo

Sergio Marchionne kann sich Alfa Romeo wieder in der Formel 1 vorstellen, um der italienischen Automarke frischen Glanz zu verleihen. „Alfa Romeo ist in der Lage, ein eigenes Chassis und einen eigenen Antrieb zu bauen“, sagte der Fiat-Chrysler-Chef in der „Gazzetta dello Sport“. Einen Zeitpunkt für eine mögliche Rückkehr nannte Marchionne, der auch Ferrari-Präsident ist, aber nicht.

Marchionne hatte schon im Dezember die Wichtigkeit eines Auftrittes in der Motorsport-Königsklasse für die zur FCA-Gruppe gehörenden Marke Alfa Romeo betont. Nun sagte der Manager auf die Frage, ob er sich Alfa bei den 24 Stunden von Le Mans vorstellen könne: „Ich sehe sie eher in der Formel 1.“

Enzo Ferrari hatte vor der Gründung des nach ihm benannten Rennstalls Ende der 1930er Jahre ein Alfa-Romeo-Team betrieben. Die ersten beiden Formel-1-Weltmeisterschaften 1950 und 1951 wurden durch Giuseppe Farina (ITA) und Juan Manuel Fangio (ARG) in Alfa Romeos gewonnen. Die italienische Kultmarke lieferte 1960 und 1970 Motoren und engagierte sich ab 1979 auch als Konstrukteur in der Königsklasse. 1985 erfolgte der Rückzug aus der Formel 1.