Keine ÖSV-Spitzenplätze bei Slopestyle-Olympiatest

Keine Erfolgserlebnisse hat es für die ÖSV-Vertreter im Slopestyle beim Olympiatest für 2018 in Südkorea gegeben. Bei den Snowboardern verpasste Alois Lindmoser in Bokwang als 27. die Qualifikation klar, der verletzt gewesene Philipp Kundratitz trat nicht an.

Knapper ging es bei den Ski-Freestylern her, bei denen Lukas Müllauer und Luca Tribondeau als Sechster bzw. Siebenter ihrer Qualigruppe scheiterten. Nur jeweils die Top Fünf der beiden Gruppen kamen ins Zehnerfinale der Herren am Samstag. Müllauer wurde Gesamt-15., Tribondeau landete auf Platz 19. Viktor Moosmann kam über Rang 44 nicht hinaus.

Kundratitz immer noch mit Schmerzen

Bei den Snowboardern, die ihre Finalläufe am Sonntag bestreiten, hatte Kundratitz nach dem Training auf einen Start verzichtet. „Er hat noch immer leichte Schmerzen im Knöchel. Das Risiko, dass er sich erneut verletzt, wäre einfach zu groß gewesen“, erklärte ÖSV-Freestyle-Cheftrainer Christian Scheidl.

Der Tiroler hatte sich Ende Oktober einen Knochenfortsatz im linken Sprungbein gebrochen und wollte beim Olympiatest in Südkorea wieder wettkampfmäßig in den Weltcup einsteigen. Vizeweltmeisterin Anna Gasser fehlt verletzungsbedingt noch immer und hat nach den X-Games nun auch den Olympiatest verpasst.

Snowboard-Weltcup in Russland

Kommende Woche testen die Cross-Fahrer auf Skiern und Snowboards die Olympiaanlagen in Südkorea. Während die Skicrosser derzeit freihaben, kommen die Snowboarder aus Russland, wo dieses Wochenende in „Sunny Valley“ westlich von Tscheljabinsk die vierte Weltcup-Entscheidung auf dem Programm steht. Am Start sind Hanno Douschan, Alessandro Hämmerle, Michael Hämmerle, Julian Lüftner, Lukas Pachner und Markus Schairer, einzige ÖSV-Dame ist Maria Ramberger.