UEFA macht Weg für Frau in FIFA-Exekutive frei

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hat seine Statuten geändert und wird künftig mit mindestens einer Frau im Exekutivkomitee des Weltverbandes (FIFA) vertreten sein. Die Delegierten nahmen am Donnerstag einen entsprechenden Antrag beim außerordentlichen Kongress in Zürich ohne Gegenstimme an.

Am Freitag entscheidet der außerordentliche Kongress der FIFA über ein umfassendes Reformpaket. Sollte es angenommen werden, müssen alle sechs Konföderationen mindestens eine Frau in das künftige Council entsenden, dass an die Stelle des Exekutivkomitees tritt. Bisher erfüllten nur Afrika und Asien dieses Kriterium.

Die UEFA will ihre Vertreterin beim Kongress am 3. Mai in Budapest wählen. Bewerben können sich Kandidatinnen aus allen Mitgliedsverbänden. Die Regel, dass nur ein Mitglied pro Nation die UEFA bei der FIFA vertreten darf, wurde für das weibliche Mitglied außer Kraft gesetzt.