Swoboda komplettiert bei Heim-WM ÖKB-Medaillensatz

Der Oberösterreicher Markus Swoboda hat am Sonntag den Medaillensatz von Österreichs Karate-Verband (ÖKB) bei der Heim-WM in Linz komplettiert. Der 26-Jährige unterlag im Kata-Finale der Rollstuhl-Klasse seinem slowenischen Rivalen und eroberte Silber. Davor hatte das Kumite-Duo Alisa Buchinger (bis 68 kg) und Bettina Plank (bis 50 kg) Gold und Bronze geholt.

Para-Karatekämpfer Markus Swoboda

GEPA/Florian Ertl

Swoboda ist eigentlich Kanusportler, als dieser mehrfacher Ex-Weltmeister und Silbermedaillengewinner im Sprint bei den Paralympics 2016. Nach diesem Podestplatz in Rio de Janeiro hatte er sich intensiv dem Karatetraining gewidmet, arbeitete für sein WM-Antreten fünf bis sechs Stunden täglich. Künftig will er sich aber wieder auf den Kanu-Sport konzentrieren, mit Fokus auf die Paralympics 2020 in Tokio.

Zum Abschluss der Heim-WM wurde Buchinger vom Weltkarate-Verband sogar mit dem MVP-Award ausgezeichnet. Die Medaillenwertung gewann Japan mit sechs Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille vor Frankreich (3/2/4) und dem Iran (3/0/3). Österreichs Team landete mit Gold und Bronze auf Rang sechs. Einen Meilenstein setzte Rafael Aghaew (Kumite bis 75 kg) aus Aserbaidschan. Der 31-Jährige holte in Linz seinen bereits fünften WM-Einzel-Titel.