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2:0-Heimerfolg gegen Altach

Guntamatic Ried hat unter seinem neuen Trainer Lassad Chabbi erstmals angeschrieben. Am Samstag bezwang das Schlusslicht der tipico-Bundesliga nach ansprechender Leistung den Tabellenzweiten Cashpoint Altach mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zum Vorletzten Mattersburg, der bei Rapid ein 1:1 holte, auf nur noch einen Zähler.

Die Oberösterreicher verdienten sich ihren siebenten Saisonsieg redlich, lagen in allen wesentlichen Statistiken voran. Patrick Möschl (34.) und der noch in der ersten Hälfte eingewechselte Mathias Honsak (57.) sorgten für den ersten vollen Erfolg nach sieben sieglosen Partien oder seit dem 3. Dezember 2016. Bei Altach fand die Berg-und-Tal-Fahrt in der Rückrunde eine Fortsetzung.

Patrick Moeschl (Ried)

GEPA/Florian Ertl

Auf einen Siegesjubel mussten die Rieder über drei Monate warten

Ried von Beginn an überlegen

Ried übernahm bei unwirtlichen Bedingungen relativ bald das Kommando. Stefan Nutz (16.) prüfte Martin Kobras, der für den am Hüftbeuger verletzten ÖFB-Teamgoalie Andreas Lukse im Tor stand, mit einem Schuss von außerhalb des Sechzehners. Und Nutz (21.) war es auch, der kurz darauf von der linken Seite das lange Eck knapp verfehlte. Der Ball streifte sogar noch die Außenstange.

Ried - Altach 2:0

Ried hat unter seinem neuen Trainer Lassad Chabbi erstmals angeschrieben. Am Samstag bezwang das Schlusslicht den Tabellenzweiten Altach.

Von Altach war immer weniger zu sehen, die Vorarlberger zeigten sich zudem in der Defensive anfällig. Nach einer halben Stunde bekam Ried einen Freistoß zugesprochen, die Flanke von Nutz in den Strafraum gelangte zu Clemens Walch, der sofort abzog. Im Strafraum gab Möschl dem Ball mit der Ferse die entscheidende Berührung - Kobras war das erste Mal geschlagen.

Altach mit wenigen Chancen

Die Innviertler blieben auch in der zweiten Spielhälfte am Drücker. Erst schoss Orhan Ademi (56.) alleine vor Torhüter Kobras noch daneben, doch nach einem Vorstoß von Florian Hart über die rechte Seite musste der für den verletzt ausgeschiedenen Walch eingetauschte Honsak den Ball nur noch einschieben.

Altach kam zu spät auf. Jan Zwischenbrugger (64.) setzte auf der anderen Seite einen Kopfball knapp neben das Tor. Kapitän Thomas Gebauer, der sein 300. Bundesliga-Spiel bestritt und deswegen vor der Partie vom Verein geehrt wurde, musste nicht eingreifen und hielt auch später seinen Kasten sauber.

Stimmen zum Spiel:

Lassad Chabbi (Ried-Trainer): „Wir haben das Spiel dominiert. Es ist aber wichtig, dass wir auf dem Boden bleiben. Wir haben 90 Minuten lang gut gespielt und die nötige Aggressivität gezeigt. In der Liga geht es sehr schnell, es sind noch zehn Spiele. Die Mannschaft, die konstant spielt und die Nerven behält, wird oben bleiben. Es spielt sich sehr viel im Kopf der Spieler ab.“

Martin Scherb (Altach-Trainer): „Unabhängig von den Statistiken, Ried hat heute verdient gewonnen. Meine Mannschaft war vor allem in der ersten Hälfte sehr enttäuschend. Die Lethargie und Passivität ist mir unerklärlich. Wir (die Trainer) haben die ganze Woche vor Ried gewarnt, das ist offenbar nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Ich bin froh, dass wir nicht im Abstiegskampf sind, im Frühjahr sind bis auf Salzburg alle auf Augenhöhe.“

Tipico-Bundesliga, 26. Runde

Samstag:

Ried - Altach 2:0 (1:0)

Keine-Sorgen-Arena, 3.081 Zuschauer, SR Harkam

Torfolge:
1:0 Möschl (34.)
2:0 Honsak (57.)

Ried: Gebauer - Hart, Reifeltshammer, Özdemir, Marcos - Ziegl, Zulj - Walch (40./Honsak), S. Nutz (78./Elsneg), Möschl (70./Brandner) - Ademi

Altach: Kobras - Zech, Netzer, Zwischenbrugger - Sakic (60./Dovedan), Salomon, Jäger, Müller (72./Zivotic), Schreiner - Ngamaleu, Aigner (60./Harrer)

Gelbe Karten: Ademi, Özdemir bzw. Sakic, Jäger, Schreiner, Dovedan

Die besten Spieler: Nutz, Möschl, Ziegl bzw. Salomon

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