Themenüberblick

Goldtor von Monschein in der Südstadt

Die kurze Siegesserie von Puntigamer Sturm Graz ist gerissen. Am Samstag unterlagen die Steirer bei Admira Wacker in der 26. Runde der tipico-Bundesliga mit 0:1 (0:0) und verließen nach zwei Erfolgen en suite den Platz wieder als Verlierer. Sturm ging in einer von heftigem Wind dominierten Partie durch das neunte Saisontor von Christoph Monschein (69.) k. o.

Sturm ließ damit auch wertvolle Punkte im Kampf um Platz drei, der fix zur Teilnahme am Europacup berechtigen würde, liegen. Die fünfplatzierte Admira blieb indes auch im siebenten Spiel en suite bzw. im sechsten unter Coach Damir Buric ungeschlagen und liegt einen Punkt vor dem Pellets WAC bzw. zwei vor Rapid.

Admira - Sturm 1:0

Die kurze Siegesserie von Puntigamer Sturm Graz ist gerissen. Die Steirer unterlagen der Admira mit 0:1.

Sturm zu Beginn im Pech

Sturm dominierte mit dem Wind im Rücken zwar die erste Hälfte, kam aber kaum zu guten Chancen. Bei der besten war die Partie noch keine zwei Minuten alt: Baris Atik scheiterte aus kurzer Distanz nur an der Latte, beim Nachschuss von Marc-Andre Schmerböck rettete Christoph Knasmüllner auf der Linie.

Die Partie flachte mit Fortdauer etwas ab, unterbrochen von kleineren Aufregern wie einem in letzter Sekunde verhinderten Abschluss Deni Alars (9.) und einem nicht gepfiffenen Handspiel von Sturm-Spieler Fabian Koch im Strafraum (23.). Die Admira fand ihrerseits kaum Einschussmöglichkeiten vor. Und bei der einzigen guten Szene traf Maximilian Sax den Ball nicht richtig (27.).

Admira legt Vorwärtsgang ein

Die Gastgeber machten es nach dem Seitenwechsel sichtlich besser und legten mehr Offensivkraft an den Tag. Vorerst aber wurde noch ein Sax-Schuss geblockt (52.), Monschein scheiterte an Sturm-Goalie Christian Gratzei (54.), dann bewahrte die Stange Koch vor einem Eigentor (63.). Ein präziser Lochpass von Thomas Ebner ebnete der Admira schließlich den Weg zum Sieg, Monschein verwandelte souverän.

Christoph Mondschein (Admira)

GEPA/Mario Kneisl

Christoph Monschein sicherte der Admira einmal mehr drei Punkte

Das Spiel von Sturm fand hingegen in der zweiten Hälfte offensiv nur schaum-, respektive windgebremst statt. Ein von Admira-Goalie Andreas Leitner gehaltener Lykogiannis-Freistoß (66.) und eine ebenfalls von Leitner vereitelte Chance des eingewechselten Seifedin Chabbi (73.) blieben die einzigen Höhepunkte aus Sicht der Grazer.

Stimmen zum Spiel:

Damir Buric (Admira-Trainer): „Wir haben gewusst, dass Sturm sehr gut ist, das haben sie in der ersten Hälfte auch gezeigt. Da haben wir in der Anfangsphase auch Glück gehabt. Dann haben wir uns gefangen. In der zweiten Hälfte haben wir die Räume besser zugestellt und waren auch vor dem Tor gefährlich. Nach vorne haben wir gut kombiniert. Gratulation, meine Elf hat sich jetzt ein paar freie Tage verdient.“

Franco Foda (Sturm-Trainer): „In der ersten Hälfte waren wir sehr gut im Spiel, auch mit dem Wind im Rücken, haben zwei Sitzer gehabt. Wir haben eine einzige Chance zugelassen. In der zweiten Hälfte hat sich das Spiel gedreht, wir waren nicht mehr so wachsam und aggressiv.“

Tipico-Bundesliga, 26. Runde

Samstag:

Admira - Sturm Graz 1:0 (0:0)

Maria Enzersdorf, BSFZ Arena, 2.796 Zuschauer, SR Lechner

Tor: Monschein (69.)

Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner - Lackner, D. Toth - Sax (85./Grozurek), Knasmüllner, Spiridonovic (64./Starkl) - Monschein

Sturm: Gratzei - F. Koch, Spendlhofer, Schulz, Lykogiannis - Ovenstad (73./Chabbi), Piesinger - Huspek (78./Dobras), Atik, Schmerböck (70./Horvath) - Alar

Gelbe Karten: Strauss, Toth, Monschein bzw. Lykogiannis, Chabbi

Die Besten: Sax, Wostry, Lackner, Monschein bzw. Lykogiannis, Spendlhofer, Schmerböck

Links: