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„Ein bisserl wie Kitzbühel“

Dominic Thiem setzt die Vorbereitung auf seinen absoluten Saisonhöhepunkt, die French Open in Paris (ab 28. Mai), in dieser Woche beim ATP-1000-Turnier in Madrid fort. Nach einem Freilos zum Auftakt bekommt es der als Nummer acht gesetzte ÖTV-Star am Dienstag im fünften Spiel nach 12.00 Uhr mit Jared Donaldson zu tun. Von einem Selbstläufer gegen den US-Boy geht Thiem trotz seiner guten Form nicht aus.

„Es ist ein bisserl wie Kitzbühel hier“, sagte der Niederösterreicher über die Seehöhe von fast 700 Metern - ein krasser Gegensatz zum am Meer liegenden Barcelona, wo Thiem zuletzt erst im Finale gegen Rafael Nadal verloren hatte. Während der spanische Weltranglistenfünfte in Madrid seinen Versuch, das dritte Sandplatzturnier in Folge zu gewinnen, wegen einer Ohrenentzündung erst am Mittwoch startet, ist Thiem schon am Dienstag an der Reihe.

„Ganz anders als Barcelona“

Gegen Donaldson hat Thiem noch nie gespielt. Der „Lucky Loser“ absolvierte beim 7:5 6:3 gegen den französischen Qualifikanten Adrian Mannarino schon sein drittes Match. Thiem hofft, dass sich daraus kein großer Vorteil für den Gegner ergibt. „Das ist ganz anders als Barcelona. Es ist sehr schnell hier. Ich werde daher die Schläger ein bisserl härter bespannen“, so der Weltranglistenneunte.

Jared Donaldson (USA)

APA/AFP/Getty Images/Julian Finney

Das erste Duell mit Donaldson soll nicht Thiems letzter Auftritt in Madrid sein

Thiem hat aber ohnehin viel Zuversicht nach Madrid mitgebracht. „Die Woche in Barcelona hat mir sehr gutgetan. Ich habe dort echt gut gespielt und danach in Wien sehr gut trainiert. Ich spiele momentan echt gutes Tennis“, gab sich der 23-Jährige optimistisch.

Kein Selbstläufer gegen Donaldson

„Dazu kommt, dass mir das mit der Höhe eh auch sehr gut gefällt“, sagte Thiem. „Ich bin auch schon seit Freitag da, hatte einige gute Trainings und dann auch noch das Doppel. Das hat gereicht, um sich gut an die Bedingungen zu gewöhnen. Ich bin also sehr entspannt und hoffe, ich kann das gute Gefühl ins erste Match reinbringen.“

Prinzipiell sei es aber ohnehin nie einfach, in ein so großes Turnier zu starten, betonte Thiem. „Das Turnier ist sehr gut besetzt, es geht schon in der ersten Runde voll los. Aber im Tennis geht es sowieso jede Woche von Neuem los.“ Auch wenn Donaldson als aktueller Weltranglisten-78. Außenseiter ist, warnte Thiem: „Er hat einige Matches in den Beinen, es wird sicher eine schwierige Aufgabe.“

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