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Lindner neue Nummer eins im ÖFB-Tor

Für Andreas Lukse ist die Saison vorzeitig vorbei. Der Altach- und Nationalteamtorhüter muss sich in Innsbruck einer notwendigen Schulteroperation unterziehen. Der 29-Jährige fehlt im Saisonfinish nicht nur seinem Club, sondern ist auch für das WM-Qualifikationsspiel am 11. Juni gegen Irland kein Thema.

Lukse muss sich aufgrund zweier eingerissener Sehnen in der Schulter dem Eingriff unterziehen. Der 29-Jährige sprach von einer „niederschmetternden Diagnose“ und rechnete gegenüber der APA nicht mit einem schnellen Comeback. „Ich gehe davon aus, dass ich bis Jahresende ausfalle“, sagte der gebürtige Wiener.

Andreas Lukse

GEPA/Oliver Lerch

Lukse (l.) wird Altach als Rückhalt im Tor lange fehlen

Chronische Schulterprobleme begleiten den Goalie, der in seiner Karriere schon für Rapid, den FC Lustenau und Kapfenberg im Tor stand, schon seit Jahren. „Bisher hat es immer mit einer konservativen Behandlung gut funktioniert, aber es ist immer schlimmer geworden“, sagte Lukse. Bei Altach war der Wiener mit dafür verantwortlich, dass die Vorarlberger als „Winterkönig“ in der tipico-Bundesliga ins Frühjahr starteten.

Wenig Spielpraxis für Lindner

Im Kampf um das Einserleiberl im Nationalteam dürfte mit Lukses Verletzung die Entscheidung nun zugunsten Heinz Lindners fallen. Der 26-jährige Oberösterreicher hütete bereits im März beim 2:0-Sieg über Moldawien in Wien anstelle des verletzten Robert Almer und des zurückgetretenen Ramazan Özcan das Tor. Lindner wird daher wohl auch in Dublin das Tor hüten.

Allerdings leidet der Torhüter, der bereits beim letzten Duell mit Irland in Dublin 2013 auflief, akut unter fehlender Spielpraxis. Seit seinem Wechsel von der Wiener Austria zu Eintracht Frankfurt im Sommer 2015 bestritt Lindner nur drei Pflichtspiele für die Deutschen. Favoriten auf die Rolle als Ersatzleute für Lindner sind Daniel Bachmann von Stoke City und Mattersburgs Markus Kuster, die bereits zuletzt im ÖFB-Kader gestanden waren.

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