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„Sehr gut gerüstet“

Aufsteiger LASK debütiert nach sechs Jahren bzw. 2.250 Tagen Absenz in der tipico-Bundesliga mit einem Heimspiel gegen die Admira (18.30 Uhr). Trainer Oliver Glasner ist davon überzeugt, dass seine Neulinge „sehr gut gerüstet“ für die Niederösterreicher sein werden.

Der Aufsteiger empfängt in Pasching die Admira, die nach Platz sechs in der abgelaufenen Saison erneut nichts mit dem Abstieg zu tun haben will. Letzteres haben sich auch die Linzer zum Ziel gesetzt. „Wir haben Respekt, aber keine Angst“, betonte Trainer Oliver Glasner vor dem Auftaktduell mit der Admira.

Tipico-Bundesliga, erste Runde

Samstag, Beginn 18.30 Uhr:

LASK - Admira

TGW Arena, SR Lechner

Mögliche Aufstellungen:

LASK: Pervan - Ranftl, Ramsebner, Trauner, Luckeneder, Ullmann - Erdogan, Holland, Michorl - Gartler, Bruno

Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner - Lackner, Toth - Sax, Knasmüllner, Spiridonovic - Grozurek

Um nach der souveränen Erste-Liga-Saison nun auch in der Bundesliga zu bestehen, hat Glasner „das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Wir haben in der Vorbereitung sehr, sehr viel mit Dreierkette gespielt, dieses System ist aber nicht in Stein gemeißelt. Wir wollen dadurch flexibler sein. Wir trainieren keine Systeme, sondern Verhaltensweisen, wie sich die Spieler in Spielsituationen verhalten sollen“, erklärte der 42-Jährige, der nach 82 Spielen als LASK-Trainer bei einem starken Schnitt von 2,11 Punkten hält.

Glasner warnt vor „kompakter“ Admira

Für das Auftaktspiel sieht Glasner seine Mannschaft „sehr gut gerüstet“, wobei sie „an die Leistungsgrenze gehen muss, um als Sieger vom Platz gehen zu können". Die Admira war die viertbeste Frühjahrsmannschaft und hat die zweitwenigsten Tore nach Red Bull Salzburg gekriegt. Sie haben durch den Trainerwechsel sehr, sehr große Kompaktheit erlangt“, lobte der LASK-Trainer die Arbeit von Damir Buric bei den Niederösterreichern, die für ihr blitzschnelles Umschaltspiel bekannt sind.



Oliver Glasner

GEPA/Walter Luger

Trainer Oliver Glasner hat vor allem die Defensive des LASK auf die neuen Gegebenheiten in der Bundesliga vorbereitet

„Wir kennen es, dass eine Mannschaft auf Konter spielt, aber die Qualität ist jetzt in der Bundesliga höher, wenn das eine Mannschaft macht. Wir werden versuchen, weiter offensiv und schnell nach vorne zu spielen, den Gegner früh unter Druck zu setzen und Bälle schnell zurückzuerobern. Von dem her wird sich unsere Spielanlage nicht ändern. Mit der sind wir erfolgreich gewesen, in die haben wir großes Vertrauen“, stellte Glasner klar.

Ebner: LASK als „unangenehmer“ Gegner

Bei der Admira sorgte der Abgang von Torjäger Christoph Monschein zur Wiener Austria in der Sommerpause für Wirbel, doch mittlerweile ist in der Südstadt wieder Ruhe eingekehrt. „Nach einer intensiven und guten Vorbereitung brennen wir alle schon darauf, endlich in der Meisterschaft loszulegen. Der LASK ist ein unangenehmer Gegner. Wir wollen dem Aufsteiger aber gleich zeigen, dass wir die drei Punkte einfahren wollen, um gut in die Saison zu starten“, sagte Thomas Ebner voller Vorfreude auf das Gastspiel in Pasching. Auch Markus Wostry erwartet „einen positiven Saisonauftakt gegen den LASK“.

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