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Duo liegt in Führung

Die finalen beiden Runden der 99. PGA Championship in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina gehen ohne österreichische Beteiligung über die Bühne. Bernd Wiesberger verpasste am Samstag mit einer 75er-Runde und insgesamt sechs über Par den Cut der besten 70 Spieler. Ausgerechnet am letzten Loch musste der Burgenländer den entscheidenden Schlagverlust hinnehmen.

Nachdem die zweite Runde am Freitag wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste, hatte Wiesberger am Samstag noch drei Bahnen offen. Ausgerechnet an seinem 18. Loch kassierte der 31-Jährige, der auf den zwei Bahnen davor Chancen zum Birdie ausgelassen hatte, jedoch sein sechstes Bogey auf der zweiten Runde und verpasste damit den Cut um einen Schlag. Im Quail Hollow Club ging damit auch eine stolze Serie des Burgenländers zu Ende. Genau vor einem Jahr hatte Wiesberger ebenfalls bei der PGA Championship zuletzt den Cut nicht geschafft.

Bernd Wiesberger

APA/AFP/Getty Images/Sam Greenwood

Wiesberger muss so wie im Vorjahr am finalen Wochenende zuschauen

Seit dem im Vorjahr verpassten Cut hatte der Burgenländer nicht weniger als 28-mal in Folge bei Profiturnieren die Qualifikation für das Finalwochenende geschafft. Doch bei der PGA Championship lief es für Wiesberger in bisher sechs Versuchen nur einmal nach Wunsch, als er 2014 den ausgezeichneten 15. Rang belegte, alle weiteren Male verpasste er den Cut. „Es waren sehr enttäuschende Wochen in letzter Zeit für mich, und mein Spiel war mit Sicherheit nicht dort, wo ich es von mir erwarte“, so Wiesberger via Facebook, „freue mich jetzt auf einige Tage ohne Golfschläger, um dann ein starkes Finish der Saison zu starten.“

Spieth mit Rückstand

Österreichs Nummer eins befand sich dabei aber in guter Gesellschaft. So brauchten auch die ehemaligen Major-Sieger Ernie Els aus Südafrika, der aktuelle spanische Masters-Gewinner Sergio Garcia und Phil Mickelson aus den USA mehr als die für den Cut nötigen 147 Schläge nach zwei Runden. Topfavorit Jordan Spieth, dem nur noch der Titel bei der PGA Championship zum Karriere-Grand-Slam fehlt, schafften zwar den Cut, konnte sich am zweiten Tag aber nicht verbessern. Der Amerikaner liegt nach zwei Runden mit insgesamt drei über Par und elf Schlägen Rückstand auf die Spitze auf Platz 43.

An der Spitze liegen Kevin Kisner (USA) und Hideki Matsuyama (JAP). Kisner spielte den zweiten Tag in Folge eine 67er-Runde auf dem Par-71-Kurs des Quail Hollow Club. Matsuyama katapultierte sich mit einer 64er-Runde auf den geteilten ersten Platz. Insgesamt haben beide Spieler nach zwei Runden 134 Schläge auf dem Konto, und liegen somit acht Schläge unter dem Platzstandard. Zwei Schläge hinter dem Duo liegen der Australier Jason Day und der Amerikaner Chris Stroud.

PGA Championship in Charlotte

Stand nach zwei von vier Runden (Par 71):
1. Hideki Matsuyama JPN 70 64 134
. Kevin Kisner USA 67 67 134
3. Jason Day AUS 70 66 136
. Chris Stroud USA 68 68 136
5. Francesco Molinari ITA 73 64 137
. Louis Oosthuizen RSA 70 67 137
7. Justin Thomas USA 73 66 139
. Paul Casey ENG 69 70 139
. Rickie Fowler USA 69 70 139
10. An Byeong-Hun KOR 71 69 140
11. Ryan Fox NZL 75 66 141
. Kang Sung-Hoon KOR 70 71 141
. Darren Andrew Points USA 68 73 141
. Brooks Koepka USA 68 73 141
. Grayson Murray USA 68 73 141
. Scott Brown USA 73 68 141
Weiters (Auswahl):
29. Zach Johnson USA 71 73 144
Henrik Stenson SWE 74 70 144
. Rory McIlroy NIR 72 72 144
. Dustin Johnson USA 70 74 144
43. Jordan Spieth USA 72 73 145
. Jon Rahm ESP 70 75 145
Thorbjörn Olesen DEN 67 78 145
Cut verpasst u.a.:
76. Bernd Wiesberger AUT 73 75 148
95. Ernie Els RSA 80 70 150
. Sergio Garcia ESP 75 75 150
118. Phil Mickelson USA 79 74 153

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