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Auch Sieg gegen WAC im Visier

Sturm Graz ist als einziges Team der tipico-Bundesliga nach drei Spielen noch ohne Punkteverlust. Gegen den WAC soll die Serie fortgesetzt werden. Mit vier Siegen waren die Grazer zuletzt vor 34 Jahren gestartet. „Die Mannschaft zeigt sich sehr wissbegierig und muss nun dranbleiben“, sagte Coach Franco Foda. Sein Gegenüber Heimo Pfeifenberger versprach mehr als geballte Defensivkraft.

Mit drei 3:2-Siegen lacht Sturm nach drei Runden von der Tabellenspitze. Am Samstag sollen die Gäste aus Kärnten in der Merkur Arena nicht zum Stolperstein werden. „Wir müssen morgen mit Energie, Spielfreude und Laufbereitschaft auftreten“, sagte Foda und forderte von seinen Spielern vollen Einsatz. „Der WAC ist eine Mannschaft mit guter taktischer Ordnung, eine gefährliche Mannschaft mit schnellen Umschaltspielern.“ Sturm hat gegen die Kärntner nur ein Match von den jüngsten acht Duellen verloren, und zwar das bisher letzte am 28. Mai in Wolfsberg.

Verbesserungsbedarf bei Abwehr

Positiv stimmte Foda auch, dass sich das Lazarett unter der Woche merklich gelichtet hat. Die Innenverteidiger Christian Schoissengeyr und Lukas Spendlhofer kamen nach ihren Verletzungen bei den Amateuren zum Einsatz, Kapitän Christian Schulz trainierte mit der ersten Mannschaft. „Ich habe noch heute ein Gespräch mit ihm“, kündigte Foda am Freitag an. Der 34-jährige Ex-Werder- und Hannover-Profi sollte am Wochenende zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen.

Tipico-Bundesliga, vierte Runde

Samstag, Beginn 18.30 Uhr:

Sturm Graz - WAC

Merkur Arena, SR Gishamer

Mögliche Aufstellungen:

Sturm: Siebenhandl - Koch, Maresic, Puchegger, Lykogiannis - Lovric, Zulj - Huspek, Hierländer, Röcher - Zulechner

WAC: Kofler - Frieser, Hüttenbrenner, Rnic, Palla - Flecker, Rabitsch, M. Leitgeb, G. Nutz - Gschweidl, Ouedraogo

Die gesamte Abwehrleistung sei der Punkt, wo es für Foda noch am meisten Verbesserungsbedarf gibt. „Wir müssen auch in der Defensive 90 Minuten konzentriert sein, hatten in der Vergangenheit Phasen, wo wir nicht komplett fokussiert waren und Gegentore erhalten haben“, erklärte der Langzeitcoach. „Wir müssen in allen Zonen aggressiv agieren, im Ballbesitz mutig auftreten und vor dem Tor eiskalt sein.“

WAC ist auf den Geschmack gekommen

Für den WAC gab es zuletzt gegen Altach (1:0) den ersten Dreier in der Saison. „Die ersten zwei Runden haben wir die Punkte eher leichtfertig hergeschenkt. Es war wichtig, dass wir zu Hause einmal anschreiben“, stellte Pfeifenberger klar. „Auch für die Moral und auch für die vielen Jungen war das wichtig.“

Pfeifenberger muss in der Abwehr improvisieren: Weil Thomas Zündel nach seiner Roten Karte gegen Altach fehlt, wird der von Kapfenberg geholte Dominik Frieser als Rechtsverteidiger auflaufen. „Wir waren jetzt zuletzt sehr kompakt, haben wenig zugelassen. Das wird auch gegen Sturm wichtig sein. Aber nur defensiv spielen geht auch nicht.“

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