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Favoriten geben sich keine Blöße

Die Favoriten haben am Samstag im DFB-Pokal locker die zweite Runde erreicht. Bayern feierte beim Chemnitzer FC einen ebenso klaren 5:0-Auswärtssieg wie der 1. FC Köln bei der Leher TS. Dortmund fertigte wiederum den 1. FC Rielasingen-Arlen mit 4:0 ab. Von den im Einsatz befindlichen Erstligisten musste lediglich der SC Freiburg beim 2:1-Erfolg beim VfB Germania Halberstadt etwas zittern.

Der FSV Mainz 05 gewann beim Lüneburger SK 3:1 (2:1), Cupfinalist Eintracht Frankfurt löste trotz fast 70-minütiger Unterzahl beim 3:0 (1:0) gegen den Viertligisten TuS Erndtebrück in Siegen das Ticket für die zweite Runde. Auch Werder Bremen setzte sich am Abend in Offenbach gegen die Würzburger Kickers mit 3:0 durch. Am Freitag hatten bereits Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen als erste Bundesligisten - wenn auch mit Problemen - das Weiterkommen geschafft.

In Chemnitz meisterten die Bayern eine Woche nach dem Gewinn des Supercups in Dortmund auch die nächste Aufgabe problemlos. Die Tore zum 5:0 (1:0) für den die Münchner erzielten Robert Lewandowski (20./60.) sowie Kingsley Coman (51.), Franck Ribery (79.) und Mats Hummels (89.). ÖFB-Star David Alaba feierte dabei ab der 63. Minute ebenso wie Arjen Robbens sein Comeback. Marco Friedl saß bei den Bayern nur auf der Bank.

Dortmund glanz- und mühelos

Glanz-, aber mühelos erreichten Borussia Dortmund und Köln die zweite Runde. Die Dortmunder ließen sich beim 4:0 (2:0) im nach Freiburg verlegten Duell des Titelverteidigers gegen Rielasingen-Arlen aber immer wieder ärgern. Schlussendlich schossen Marc Bartra (12.), Jan-Niklas Beste sowie Pierre-Emerick Aubameyang (41. Foulelfmeter, 55./80.) aber vor 24.000 Zuschauern einen klaren Auswärtserfolg gegen den fünftklassigen Bremen-Ligisten und damit klassentiefsten DFB-Pokal-Teilnehmer heraus.

Auch Köln erfüllte die Pflichtaufgabe bei den Amateuren der Leher Turnerschaft in Bremerhaven mit einem 5:0 (2:0) souverän. Vor 8.500 Zuschauern im ausverkauften Nordsee-Stadion trafen am Samstag Leonardo Bittencourt (28.), Frederik Sörensen (34.), Jhon Cordoba (50./Handelfmeter), Marcel Risse (69.) und Sehrou Guirassy (75.) für das Team von Coach Peter Stöger. Der fünftklassige Bremen-Ligist blieb fast ohne Chance und verlor zudem noch Arwin Hashemi (49.) nach einer Roten Karte wegen eines absichtlichen Handspiels.

Hoffenheim mit Zittersieg

Am Abend zog 1899 Hoffenheim nach. Drei Tage vor dem Champions-League-Quali-Duell mit Liverpool am Dienstag (20.45 Uhr, live in ORF eins) konnte die Truppe von Julian Nagelsmann aber nicht glänzen. Dank des Treffers von Nadiem Amiri (55.) setzte man sich beim Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt immerhin mit 1:0 (0:0) durch und steht ebenfalls in der zweite Runde des deutschen Cups.

Verteidiger Stefan Posch saß auf der Hoffenheim-Bank, seine österreichischen Landsleute Florian Grillitsch und Robert Zulj standen nicht im Kader. Zwei weitere ÖFB-Legionäre mussten mit Arminia Bielefeld die Segel streichen. Im Duell zweier Zweitligisten spielte Konstantin Kerschbaumer beim 1:3 n.V. gegen Fortuna Düsseldorf durch, Manuel Prietl war bis zur 99. Minute im Einsatz.

Bremen lässt nichts anbrennen

Nach vier Erstrunden-Niederlagen in den vergangenen sechs Jahren ließ Werder Bremen mit ÖFB-Legionär Florian Kainz (bis zur 79. Minute) und ohne den verletzten Zlatko Junuzovic nichts anbrennen und gewann gegen den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers mit 3:0 (0:0). Die Tore erzielten Milos Veljkovic in der 50., Max Kruse in der 74. und Maximilian Eggestein in der 77. Minute.

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