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„Marseille ist ein klangvoller Name“

Meister Red Bull Salzburg darf sich berechtigte Hoffnungen machen, im siebenten Auftritt in der Gruppenphase der Europa League zum fünften Mal die K.-o.-Phase zu erreichen. Die Salzburger erhielten am Freitag bei der Auslosung in Monaco attraktive, aber machbare Gegner zugelost - allen voran den französischen Traditionsclub Olympique Marseille.

Die weiteren Kontrahenten in Gruppe I sind Vitoria Guimaraes aus Portugal und Konyaspor. „Das Wichtigste ist, dass wir in der Gruppe dabei sind. Olympique Marseille ist ein klangvoller Name, ein Traditionsverein in Frankreich. Konyaspor als türkischer Pokalsieger hat sicher auch seine Qualitäten“, meinte Salzburg-Trainer Marco Rose. „Es ist eine interessante Gruppe. Für uns ist es sicher reizvoll und spannend, uns auf diesem Niveau zu messen.“

Jubelnde RBS-Spieler

GEPA/Felix Roittner

Die Salzburger wollen heuer noch öfter jubeln

Auftaktspiel bei Guimaraes

Eröffnen werden die Salzburger ihre Gruppe am 14. September mit dem Auswärtsspiel bei Vitoria Guimaraes. Die Duelle mit Olympique Marseille steigen am 28. September in Salzburg und zum Abschluss am 7. Dezember in Südfrankreich. „Wir haben eine spannende Gruppe mit durchaus starken Gegnern. Olympique Marseille ist dabei sicherlich das Zugpferd. Aber auch die anderen beiden Mannschaften sind bemerkenswert“, sagte Sportdirektor Christoph Freund.

Marseilles großer Star ist Dimitri Payet. Der Offensivspieler war nach seiner starken Heim-EM 2016 im Jänner von West Ham zu seinem Ex-Club zurückgekehrt - für kolportierte 30 Mio. Euro. In den letzten Wochen, darunter im Play-off gegen NK Domzale (1:1 und 3:0), fehlte Payet aber verletzungsbedingt. Weitere bekannte Akteure des Ligue-1-Fünften der vergangenen Saison sind der brasilianische Mittelfeldmann Luiz Gustavo und Linksverteidiger Patrice Evra.

Guimaraes und Konyaspor ersparten sich Quali

Guimaraes war vor zwei Jahren in der Europa-League-Qualifikation mit zwei Niederlagen an ÖFB-Vertreter Altach gescheitert. In der vergangenen Saison landeten die Nordportugiesen in der Liga hinter Benfica Lissabon, dem FC Porto und Sporting Lissabon auf Rang vier - und waren damit direkt für die Gruppenphase qualifiziert.

Konyaspor ersparte sich als türkischer Cupsieger ebenfalls die Qualifikation. Mit dem Bosnier Riad Bajic an Udinese und dem Serben Jagos Vukovic an Olympiakos Piräus hat der Club aus Anatolien im Sommer seinen Topscorer und seinen Abwehrchef verloren. Dafür kam vergangene Woche unter anderem Innenverteidiger Petar Filipovic von der Wiener Austria.

Fünfter Aufstieg in K.-o.-Phase als Ziel

Die Auslosung lässt bei den Salzburgern zumindest Hoffnungen zu. Für Rose und sein Team soll in der Gruppenphase nicht Schluss sein. „Eins ist auch klar: Man qualifiziert sich über die Meisterschaft für den internationalen Wettbewerb. Wenn man dann dabei ist, dann will man möglichst weit kommen“, betonte der Salzburg-Trainer.

In den sechs bisherigen Antritten in der EL-Gruppenphase haben die Salzburger nur zweimal nicht den Aufstieg geschafft - 2010 und 2016. In der vergangenen Saison kam in einer Gruppe mit Schalke 04, FK Krasnodar und OGC Nizza das Aus. „Wir haben in Summe zumindest sechs Spiele“, sagte Rose vor Beginn der Gruppenphase am 14. September. „Da jetzt über mehr nachzudenken vor dem wichtigen Spiel bei Sturm Graz, da fehlt mir gerade die Vorstellungskraft.“

Spielplan Gruppe I:
14.09.2017 Guimaraes Salzburg 21.05 Uhr
Marseille Konyaspor 21.05 Uhr
28.09.2017 Salzburg Marseille 19.00 Uhr
Konyaspor Guimaraes 19.00 Uhr
19.10.2017 Konyaspor Salzburg 19.00 Uhr
Marseille Guimaraes 19.00 Uhr
02.11.2017 Salzburg Konyaspor 21.05 Uhr
Guimaraes Marseille 21.05 Uhr
23.11.2017 Salzburg Guimaraes 19.00 Uhr
Konyaspor Marseille 19.00 Uhr
07.12.2017 Marseille Salzburg 21.05 Uhr
Guimaraes Konyaspor 21.05 Uhr

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