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Neustart nach sieben Runden

Oliver Lederer kehrt als Trainer in die oberste Spielklasse der heimischen Bundesliga zurück. Der Anfang des Jahres beim FC Flyeralarm Admira entlassene Wiener tritt beim Tabellenletzten SKN St. Pölten die Nachfolge des am Sonntag zurückgetretenen Jochen Fallmann an.

Fallmann hatte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Altach die Konsequenzen aus der bisher so tristen Saisonbilanz der Niederösterreicher gezogen. St. Pölten liegt nach sieben Runden mit nur einem Punkt am Tabellenende, zudem schied man bereits in der ersten Cuprunde gegen den Regionalligisten Austria Klagenfurt aus.

Nun will man in St. Pölten mit Lederer den Umschwung schaffen. Ihm zur Seite steht mit Ex-Teamspieler Markus Schopp ein erfahrener Assistent. Sein Debüt gibt das Duo am Sonntag (19.00 Uhr) im Auswärtsspiel gegen die Wiener Austria.

„Ich wollte zurück auf die Trainerbank“

„In den letzten Wochen hat das Feuer in mir wieder so richtig zu lodern begonnen. Da ist das Angebot, das Wolfsrudel zu übernehmen natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen - ich wollte zurück auf die Trainerbank“, erklärte Lederer, der als Trainer bisher nur bei der Admira tätig war.

Zunächst arbeitete er von April 2010 bis Juni 2013 als Trainer der Amateure, anschließend als Assistent und Interimstrainer. Von August 2013 bis Sommer 2016 übernahm er interimistisch das Amt des Cheftrainers, das er aufgrund seiner fehlenden UEFA-Pro-Lizenz nicht dauerhaft innehaben durfte. Deswegen fungierten Walter Knaller und Ernst Baumeister offiziell als Headcoaches der Mannschaft, die aber von Lederer trainiert wurde. Nach Erwerb der A-Lizenz war Lederer ab Sommer 2016 auch offiziell Cheftrainer, wurde aber nach einem halben Jahr am 3. Jänner 2017 freigestellt und durch Damir Buric ersetzt.

„Er wird das Feuer neu entfachen“

SKN-Sportdirektor Markus Schupp ist überzeugt, den richtigen Mann für die schwere Aufgabe gefunden zu haben. „Die Entscheidung ist relativ rasch gefallen. Ich habe schnell gemerkt, dass Oliver Lederer sehr gut in unser Anforderungsprofil passt. Zudem zeigt er enormes Engagement, ist begeisterungsfähig - ich bin überzeugt, er wird bei uns das Feuer neu entfachen. Wir haben jetzt ein sportlich starkes Trainerteam verpflichtet, von dem wir überzeugt sind, dass wir die sportliche Wende schaffen werden“, erklärte Schupp.

Schopp, der um die Jahrtausendwende in der erfolgreichen Mannschaft von Sturm Graz gemeinsam mit Schupp im Mittelfeld gespielt hat, übernimmt als Assistent auch die Spielanalyse.

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