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Heimsieg nach zweimaligem Rückstand

Die Admira hat die Cupschlappe höchst erfolgreich verarbeitet. Am Samstag setzten sich die Niederösterreicher zu Hause gegen den LASK zuhause mit 4:2 (2:2) durch. Mann des Abends war Christoph Knasmüllner, der mit einem Triple (37., 75./Foulelfer, 84.) nach zweimaligem Rückstand eine eindrucksvolle Trendwende herbeiführte.

Der LASK, der durch Peter Michorl (8./1:0) und Rene Gartler (34./2:1) zweimal in Führung lag, bleibt damit auswärts weiter ohne Sieg und ist nach seiner dritten Saisonniederlage erstmals in der unteren Tabellenhälfte zu finden.

Die Admira wiederum übte wenige Tage nach der 1:3-Cupschlappe bei Regionalligist Bad Gleichenberg ohne den gesperrten Kapitän Daniel Toth eindrucksvoll Revanche für das 0:3 im ersten Saisonduell mit dem Aufsteiger. Zum vierten Mal hintereinander blieb man ungeschlagen und bescherte Coach Ernst Baumeister den zweiten Sieg im dritten Spiel.

Christoph Knasmuellner (Admira) und Lukas Grozurek (Admira)

GEPA/Christian Ort

Christoph Knasmüllner (l.) drehte die Partie noch zugunsten der Admira

Michorl bringt LASK in Führung

Zu Beginn einer über weite Strecken zerfahrenen, spielerisch schwachen Partie jubelte noch der LASK. Michorl scherzelte eine Hereingabe von Mergim Berisha aus wenigen Metern mit dem Außenrist ins Netz. Bei der Admira gab Cup-Torschütze Sasa Kalajdzic sein Startelfdebüt, er fand in der 14. Minute nach einem Eckball auch vorerst die beste Chance auf den Ausgleich vor, köpfelte nach einer Ecke aber neben den Kasten von Pavao Pervan.

Rund zehn Minuten später war Pervan dann geschlagen: Eine Grozurek-Flanke fand zwar keinen Abnehmer, landete schließlich aber im langen Eck (24.), der sichtlich irritierte ÖFB-Neo-Teamgoalie konnte nicht mehr eingreifen. Der LASK fand dank Gartler, eines schönen Steilpasses von Michorl und einer passiven Admira-Abwehrreihe zwar eine schnelle Antwort, musste aber noch vor der Pause den neuerlichen Ausgleich hinnehmen: Berisha brachte Maximilian Sax mit einer ungeschickten Aktion ins Stolpern, Knasmüllner verwertete den Elfer souverän.

Admira - LASK 4:2 (2:2)

BSFZ-Arena, 2.150 Zuschauer, SR Gishamer

Tore: Grozurek (24.), Knasmüllner (37./Elfmeter, 75., 84.) bzw. Michorl (8.), Gartler (34.)

Gala-Auftritt von Knasmüllner

Es war der Auftakt für einen Gala-Auftritt des ehemaligen FC-Bayern-Amateure-Spielers, der gegen Ende der Partie zweimal nach Vorarbeit des 20-jährigen Kalajdzic alles klar machte. Davor hatte es wenige echte Chancen gegeben, der LASK gab überhaupt nur zwei Weitschüsse ab und wurde für seine Passivität schließlich bestraft. Die besten Möglichkeiten fanden im Finish Gartler (88.) und Bruno (91.) vor, beide scheiterten aber an Goalie Andreas Leitner.

Stimmen zum Spiel

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): „Es war ein verdienter Sieg. Vor der Pause war ich bei den Gegentoren nicht zufrieden, das haben wir verschlafen, waren zu weit weg vom Gegner. In der zweiten Hälfte waren wir die klar bessere Mannschaft.“ Zu den Leistungen von Sasa Kalajdzic (Startelfdebüt) und Christoph Knasmüllner (Triple-Torschütze): „Schön, dass es heute zwischen den beiden so gut funktioniert hat. Aber man muss da am Boden bleiben.“

Oliver Glasner (LASK-Trainer): „Es war ein völlig verdienter Sieg der Admira. Ich war mit dem Auftritt überhaupt nicht zufrieden bzw. nur in ganz wenigen Phasen zufrieden. Ich habe die Tugenden wie Lauf- und Kampfbereitschaft vermisst, die uns zu Saisonbeginn ausgezeichnet haben. Wenn wir da eine Negativbilanz haben, dann verlieren wir auch das Match. Ich erwarte viel mehr Engagement.“

Tipico-Bundesliga, zehnte Runde

Samstag:

Admira - LASK 4:2 (2:2)

BSFZ-Arena, 2.150 Zuschauer, SR Gishamer

Torfolge:
0:1 Michorl ( 8.)
1:1 Grozurek (24.)
1:2 Gartler (34.)
2:2 Knasmüllner (37./Foulelfmeter)
3:2 Knasmüllner (75.)
4:2 Knasmüllner (84.)

Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner - Lackner - Sax, Knasmüllner (93. Maier), Starkl (76. Schmidt) - Kalajdzic, Grozurek (91. Holzmann)

LASK: Pervan - Ramsebner (82. Riemann), Trauner, Luckeneder - Ranftl, Erdogan, Michorl, Ullmann - M. Berisha (65. Bruno), Goiginger (74. Raguz), Gartler

Gelbe Karten: keine bzw. Trauner

Die Besten: Knasmüllner, Ebner, Kalajdzic bzw. Michorl, Trauner

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