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Schmerzen machen Eingriff notwendig

Skisprung-Ex-Weltmeisterin Daniela Iraschko-Stolz hat sich erneut einer Operation am rechten Knie unterziehen müssen. Ihr Einstieg in das intensive Kraft- und Sprungtraining verzögert sich nach dem arthroskopischen Knorpelgewebeeingriff vom Montag um zumindest weitere fünf Wochen. Wann die 33-Jährige in den Olympiawinter einsteigen kann, ist offen. Die Weltcup-Saison beginnt Anfang Dezember.

Die Operation - durchgeführt von Christian Hoser in der Privatklinik Hochrum - sei notwendig gewesen, damit sie „weiterhin auf hohem Niveau Ski springen“ könne, wird die Olympiazweite von Sotschi in einer Aussendung des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) vom Dienstag zitiert. „Ich hatte den Sommer über im Training immer wieder Probleme, speziell beim Stiegensteigen, beim Training mit Gewichten und in der Streckung hatte ich Schmerzen. An ein richtiges Training war da nicht zu denken.“

„Daniela laborierte an einer Knorpelverletzung im rechten Knie, die wir arthroskopisch versorgt haben. Dabei wurden freie Knorpelfragmente entfernt und der Knorpel geglättet. Sie kann bereits jetzt langsam mit Physiotherapie und leichtem Training am Ergometer anfangen. Intensives Kraft- und Sprungtraining wird frühestens nach fünf Wochen wieder möglich sein“, erklärte Hoser. Bereits im April war Iraschko-Stolz wegen einer Knorpelfraktur im rechten Kniegelenk operiert worden.

Eisenerzerin hofft auf baldige Rückkehr

Die 33-jährige Eisenerzerin hofft auf ihre baldige Rückkehr. „Ich bin wirklich froh und bereits jetzt fühlt sich das Knie schon etwas besser an. Ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder Ski springen und in den Weltcup einsteigen kann“, meinte die verletzungsgeplagte Ex-Weltcup-Gesamtsiegerin, die wegen Bänder- und Knorpelverletzungen an beiden Knien schon einige Operationen hinter sich hat.

Skispringerin Iraschko-Stolz

GEPA/Daniel Goetzhaber

Iraschko-Stolz ist zuversichtlich, bald wieder in den Weltcup zurückzukehren

Im ÖSV-Skisprungteam ist derzeit auch Gregor Schlierenzauer wegen einer neuerlichen Bänderverletzung rekonvaleszent und verpasst die ersten Bewerbe der Saison. Michael Hayböck hat sich im Herbst ebenfalls leicht am Knöchel verletzt.

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