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US-Amerikaner weiter im Aufstiegsrennen

Jack Sock hat am Dienstag in der Gruppe „Boris Becker“ in seinem zweiten Match den ersten Sieg bei den mit acht Millionen Dollar dotierten ATP Finals gefeiert. Der als Nummer acht gesetzte US-Amerikaner besiegte den als Nummer fünf gereihten Kroaten Marin Cilic nach 2:28 Stunden mit 5:7 6:2 7:6 (7/4) und wahrte damit seine Aufstiegschancen.

„Es war ein interessanter Tag bis jetzt. Bei uns ist heute im Hotel um 4.00 Uhr der Feueralarm losgegangen, und wir mussten das Hotel verlassen. Es war ein langer Morgen, aber es war eine tolle Atmosphäre hier“, sagte Sock, der einzige Nichteuropäer im Feld der besten acht Spieler des Jahres.

„Fühle mich hier wie zu Hause“

„Ich habe einige tolle Erinnerungen an London und spiele sehr gerne vor den Fans hier. Ich fühle mich hier wie zu Hause“, sagte der dreifache Turniersieger in diesem Jahr. Sock, der den dritten Sieg im dritten Duell gegen Cilic feierte, hatte sich im letzten Moment mit dem Titel beim Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy für seine Premiere beim „Masters“ qualifiziert hat.

Und die große Bühne scheint aus Sock sein bestes Tennis zu zaubern. „Als ich richtig jung war, hat mich mein Coach damals ‚Showtime‘ genannt, weil ich immer sehr gerne vor Leuten gespielt habe“, erzählte Sock. Er hatte zum Auftakt gegen Topfavorit Roger Federer in zwei Sätzen verloren, nach dem Sieg gegen Cilic hat er aber noch Hoffnungen auf den Aufstieg.

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