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„Erste Verbesserungen erkennbar“

Der gesundheitliche Zustand Thomas Dietharts, der sich bei seinem schweren Sturz beim Training in Ramsau u. a. eine Einblutung im Gehirn und eine Lungenquetschung zugezogen hatte, hat sich am Donnerstag verbessert. Die „kritische Phase“ hat der Vierschanzentournee-Sieger von 2013/14 laut Auskunft des behandelnden Arztes schon überstanden.

„Der Zustand von Thomas Diethart ist weiter stabil, und es sind bereits erste Verbesserungen erkennbar“, sagte der behandelnde Primar Christian Kaulfersch. „Die ersten 24 Stunden nach so einem Unfall sind immer eine kritische Phase, die hat Thomas bereits gut überstanden.“

Thomas Diethart

GEPA/Daniel Goetzhaber

Bis zu den ersten Flügen muss Diethart noch unbestimmte Zeit warten

Die Nachuntersuchungen mit Computertomografie und Ultraschall würden zeigen, dass sowohl Prellungen als auch Blutungen rückläufig sind. Der Niederösterreicher bleibt aber vorläufig in stationärer Behandlung des Schladminger Diakonissenkrankenhauses - wie lange, das ist noch nicht absehbar. „Das Wichtigste ist jetzt, dass Thomas viel Ruhe bekommt, damit er sich optimal erholen kann“, sagte Kaulfersch.

Folgenschwerer Sturz in Ramsau

Diethart war beim Training der ÖSV-Continental-Cup-Mannschaft in Ramsau zu Sturz gekommen und wurde mit schweren Verletzungen per Helikopter auf die Intensivstation des Krankenhauses Schladming gebracht. Er hatte eine schwere Gehirnerschütterung samt leichter Einblutung ins Gehirn, eine Lungenquetschung, starke Abschürfungen sowie eine Rissquetschwunde im Gesicht erlitten.

Der 25-Jährige hatte im Training nach dem Absprung die Kontrolle über sein Flugsystem verloren und war auf den Vorbau gekracht. Diethart, der kurz ohne Bewusstsein war, arbeitet seit einigen Saisonen nach schweren Stürzen an der Rückkehr in den Weltcup-Zirkus.

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