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Direktes Duell um Relegationsplatz

Für Mattersburg und RZ Pellets Wolfsberg bietet sich am Samstag im Pappelstadion die Gelegenheit, den Vorsprung auf Schlusslicht SKN St. Pölten weiter zu vergrößern. Die Burgenländer hätten bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Heimniederlage der „Wölfe“ gegen Rapid 14 Zähler Vorsprung auf den letzten Rang, der Polster der Kärntner könnte auf bis zu zwölf Punkte anwachsen.

Dennoch wird der Kampf gegen den Relegationsplatz vor Weihnachten nicht entschieden sein, betonte SVM-Trainer Gerald Baumgartner. „Wir würden mit einem sehr guten Gefühl in die Winterpause gehen, müssen uns aber auch im Frühjahr in jedem Match beweisen. Es sind noch viele Runden zu spielen, und wir haben ja selbst gezeigt, wie viel man im Frühjahr aufholen kann.“

Gerald Baumgartner

GEPA/Thomas Bachun

Mattersburg-Coach Baumgartner hofft auf einen gelungenen Jahresabschluss

Tipico-Bundesliga, 20. Runde

Samstag, 18.30 Uhr:

Mattersburg - WAC

Pappelstadion, SR Hameter

Mögliche Aufstellungen:

Mattersburg: Kuster - Höller, Malic, Ortiz, Lercher - Jano, Seidl - Okugawa, Perlak, Renner - Pink

WAC: Kofler - Drescher, Rnic, Hüttenbrenner - Zündel, Rabitsch, Offenbacher, Wernitznig - Flecker, Gschweidl, Ouedraogo

Mattersburg überwinterte im vergangenen Winter vier Punkte vom rettenden Ufer entfernt als Letzter und beendete die Saison schließlich an der siebenten Stelle. Alleine auf Absteiger Ried machten die Burgenländer im Frühjahr 14 Zähler gut. Dieses Beispiel zeigt laut WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger, dass man dem momentanen Tabellenstand nicht allzu viel Bedeutung beimessen sollte.

„Keine richtungsweisende Partie“

„Es ist eine wichtige Partie, aber keine richtungsweisende“, meinte der Ex-Teamspieler. Seine Mannschaft tankte zuletzt mit dem Remis gegen Red Bull Salzburg Selbstvertrauen und hat sich auch für den Auftritt im Pappelstadion viel vorgenommen. „Wir müssen noch einmal alles mobilisieren, denn es wird ein intensives Spiel werden, wenn es um Zweikämpfe und zweite Bälle geht“, vermutete Pfeifenberger.

Auch Baumgartner kann auf ein vorwöchiges Erfolgserlebnis - das 2:2 bei Rapid - verweisen und ist auf ein kräfteraubendes Duell auf Augenhöhe eingestellt. „Der WAC ist ein unangenehmer Gegner, von der Qualität her ähnlich stark wie wir. Wir müssen sehr fokussiert und zweikampfstark sein“, erklärte der Mattersburg-Trainer.

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