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Torjäger und Punktesammler

In den 100 Herbstspielen der tipico-Bundesliga sind 284 Tore erzielt worden, was einen Schnitt von 2,84 ergibt. Die Runde sieben war mit 19 Treffern (Schnitt 3,80) die trefferreichste, hingegen wurden in der 18. Runde nur insgesamt sieben (1,4) geschossen, die wenigsten seit dem 19./20. März 2016 (6). Der Minusrekord steht bei nur drei Toren (3./4. Dezember 2011 und 25./26.2 2012).

Red Bull Salzburgs Munas Dabbur und Christoph Knasmüllner von FC Flyeralarm Admira führen die Schützenliste mit je zwölf Toren an, wobei Knasmüllner gleich vier Elfer verwandelte. Dann folgen Deni Alar von Puntigamer Sturm Graz mit zehn und Austria-Stürmer Kevin Friesenbichler mit acht Torerfolgen. In die Schützenliste trugen sich gleich 14 Rapidler ein. Es folgen Sturm und die Admira mit je 13 und Salzburg mit zwölf.

Ulmer

APA/Georg Hochmuth

Salzburgs Ulmer glänzte in der Herbstsaison als Vorlagenkönig

Die meisten Vorlagen verzeichnete Andreas Ulmer. Der Salzburger bereitete sieben Tore vor und damit eines mehr als Teamkollege Valon Berisha und Sturm-Spieler Peter Zulj. Stefan Hierländer, Philipp Huspek (beide Sturm), Louis Schaub (Rapid) und Felipe Pires (Austria) halten bei je fünf Assists. Auf vier Torvorlagen kommen die Austria-Spieler Raphael Holzhauser und Friesenbichler sowie Mergim Berisha (LASK), Andreas Gruber (Mattersburg) und die Admira-Akteure Marin Jakolis und Dominik Starkl.

Ein Triplepack von Knasmüllner

Ein Triplepack gelang in den ersten 20 Runden nur einem Spieler, nämlich Knasmüllner beim 4:1-Heimsieg der Admira über den LASK. Gleich viermal im Doppelpack traf indes Salzburg-Stürmer Dabbur, Stefan Schwab fabrizierte dieses Kunststück zweimal. Als kopfballstärkste Mannschaft trat Rapid auf. Die Hütteldorfer führen diese Statistik mit sieben erzielten Toren vor Mattersburg (6), Altach, LASK und Sturm (je 4) an. Christian Schoissengeyr (Sturm) war dabei mit drei Toren die Nummer eins.

Knasmüllner

APA/Krugfoto

Der einzige Triplepack geht auf das Konto von Admira-Spieler Knasmüllner

Die meisten Torerfolge in den ersten 15 Spielminuten verzeichnete der LASK mit sechs. Dahinter folgen Altach, Sturm und St. Pölten mit je fünf. Die meisten Treffer zu Beginn kassierte überraschend „Winterkönig“ Sturm. Gleich neunmal mussten die „Blackys“ in der Anfangsviertelstunde ein Gegentor hinnehmen. Die Admira und St. Pölten folgten mit fünf, danach kommt Mattersburg mit vier.

Kurz vor Schluss brillierte indes Titelverteidiger Salzburg. Gleich 14-mal schlugen die „Bullen“ ab der 76. Minute noch zu. Zweitbeste Mannschaft in diesem Ranking ist die Austria mit 13 späten Toren. Es folgen die Admira (10), Rapid (9) Sturm (8) und Wolfsberg (7). Die meisten Gegentreffer im Finish kassierte Schlusslicht St. Pölten mit 13. Dahinter reihen sich Mattersburg (11) sowie die Admira und Altach (je 10) ein.

22 von 31 Elfmetern verwandelt

Von 31 verhängten Penaltys wurden 22 verwertet. Die Admira verwandelte von sechs fünf, viermal Knasmüllner, einmal Lackner, während Grozurek in Kobras seinen Meister fand. Der Altach-Keeper war einer von insgesamt sechs Penalty-Killern. Riegler (St. Pölten) blieb gegen Murg, Joelinton (beide Rapid) siegreich, Kofler (WAC) entschärfte die Elfer von Michorl (LASK) und Riski (St. Pölten). Sallinger (WAC) gegen Dabbur (Salzburg), Stankovic (Salzburg) gegen Doumbouya (St. Pölten) und Siebenhandl (Sturm) gegen Michorl parierten ebenfalls die Elfer ihrer Gegner. Schließlich traf Alar (Sturm) gegen die Austria das Tor nicht.

Die meisten Roten Karten kassierte mit Abstand Rapid. Gleich sieben Spieler (Joelinton, Thomas Schrammel, Thomas Murg, Mario Pavelic, Galvao, Thanos Petsos, Boli Bolingoli) wurden vorzeitig in die Kabine geschickt. Dahinter folgen die Austria (2) sowie Sturm, Admira, Altach, Mattersburg, WAC, Ambichl mit je einem Platzverweis. Bei den Gelb-Roten Karten führt St. Pölten (4) vor der Admira (3).

Zuschauerzahlen gehen nach unten

Mit den Besuchern in den zehn Stadien ging es weiter bergab, auch wenn Zuschauerkrösus Rapid mit dem inoffiziellen Schnitt von 19.800 durchaus zufrieden sein durfte. Im Vergleich zur vergangenen Saison kamen in den ersten 20 Runden mit im Schnitt 6.560 insgesamt knapp 30.000 weniger als im Herbst 2016 in die Arenen. Mit 16.000/3.200 in der 18. Runde gab es den schlechtesten Besuch seit 16. April 1997 (damals 16.500/3.300) in einer Runde. Der „ewige“ Minusrekord steht übrigens bei 8.100/1.920, „aufgestellt “ am 19./20. November 1993.

Fans im Stadion

APA/Herbert Pfarrhofer

Rapid erwies sich einmal mehr als Österreichs Zuschauermagnet

Rapid hatte hingegen in fünf der zehn Spiele im Allianz Stadion mehr als 20.000 Fans. Spitze waren die 26.000 beim Derby, zu den übrigen fünf Begegnungen kamen im schlechtesten Fall (gegen Altach) zumindest 13.400. Auch „Winterkönig“ Sturm durfte mit im Schnitt 10.400 zufrieden sein. Am meisten zog das Duell mit Rapid (16.364), und zu drei weiteren Matches gab es immerhin mehr als 10.000.

Austria verliert sich im Happel-Oval

Der Meister hatte nur in insgesamt drei Spielen über 10.000 (12.249 gegen Rapid) Zuschauer, das Treffen mit Mattersburg wollten hingegen nur 3.922 sehen. Ins Happel-Stadion zu den Heimspielen der Austria pilgerten nur einmal mehr als 10.000, beim Derby waren es 14.189. Nur 4.424 wurden hingegen in der Begegnung mit St. Pölten gezählt, die sahen dann aber immerhin mit dem 5:1 den höchsten Sieg der Violetten im Herbst.

Guten Besuch hatte auch der LASK in der TGW-Arena Pasching mit achtmal über 5.000, ganz voll war die Anlage gegen Sturm (6.009) und Rapid (5.962). Schlusslicht war wie fast immer die Admira mit im Schnitt 2.340 Fans, obwohl die Niederösterreicher im Herbst sportlich sehr erfolgreich unterwegs waren.

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