ÖSV-Herren-Staffel in Ruhpolding Fünfte

Die österreichischen Biathlon-Herren haben in der Weltcup-Staffel von Ruhpolding den fünften Rang belegt. David Komatz, Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger hatten am Freitag ohne Strafrunde und mit sechs Nachladern mehr als eineinhalb Minuten Rückstand auf Sieger Norwegen.

Österreichs Biathleten haben in der Weltcup-Staffel von Ruhpolding den fünften Rang belegt.

Die Skandinavier mit Lars Helge Birkeland, Tarjei Bö, Emil Hegle Svendsen und Johannes Thingnes Bö gewannen klar vor Frankreich (+24,9 Sek.), Russland (53,4), Deutschland (1:26,5) und Österreich (1:39,8). Am Samstag folgt in Ruhpolding die Damen-Staffel.

Für Sonntag sind die Massenstart-Rennen angesetzt. Der Einsatz des in der Staffel mit Halsschmerzen ausgefallenen Julian Eberhard ist dafür fraglich. Landertinger und Eder hatten sich am Mittwoch mit Top-Ten-Rängen im Einzel ebenfalls für den Massenstart qualifiziert.

Licht und Schatten bei ÖSV-Herren

In der Staffel startete Komatz für das ÖSV-Team mit einem Nachlader und übergab als Zwölfter (+20 Sek.) an Eder, der sich ohne Fehlschuss auf den dritten Zwischenrang (+1,6 Sek.) verbesserte. „Endlich der erste Nuller heuer“, sagte der Routinier. „Zur Halbzeit haben wir taktisch alles genauso umgesetzt, wie wir uns das vorgenommen haben.“

Mesotitsch musste hingegen viermal nachladen und verlor auch in der Loipe viel Zeit. Der Routinier schickte Landertinger an der sechsten Stelle mit über einer Minute Rückstand ins Rennen. Der Ex-Weltmeister überholte trotz eines Schießfehlers noch die Italiener.

„Läuferisch war es härter als im Einzel, und in der ersten Runde war es für mich schwer, mit Schipulin mitzulaufen“, sagte Landertinger. „Das hohe Tempo hat mir dann etwas Zeit in der zweiten Runde gekostet, in der Schlussrunde ist es mir wieder besser gegangen.“

Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Herren-Staffel (4 x 7,5 km):
1. Norwegen Birkeland, T. Bö, Svendsen, J. Bö 1:13:11,1 0/7*
2. Frankreich Desthieux, Fillon, Fourcade, Guigonnat + 24,9 0/6
3. Russland Wolkow, Tswetkow, Babikow, Schipulin 53,4 0/4
4. Deutschland 1:26,5 0/10
5. Österreich Komatz, Eder, Mesotitsch, Landertinger 1:39,8 0/6
6. Schweden 1:50,6 0/6
7. Italien 1:58,5 1/11
8. Tschechien 2:05,4 0/9
9. Bulgarien 2:27,6 0/9
10. Slowenien 2:46,4 0/2
* Strafrunden/Nachlader