Österreicher in Bad Gastein im Viertelfinale out

Die ÖSV-Snowboarder haben beim Weltcup-Parallelslalom in Bad Gastein am Freitag die Podestplätze verpasst. Das Halbfinale ging ohne österreichische Beteiligung in Szene, nachdem Weltmeisterin Daniela Ulbing (6.), Olympiasiegerin Julia Dujmovits (7.) und Claudia Riegler (8.) bzw. Sebastian Kislinger (6.) und Alexander Payer (8.) jeweils in der Runde der letzten acht ausgeschieden waren.

Daniela Ulbing

GEPA/Mathias Mandl

Die Siege in dem nicht olympischen Slalom-Bewerb gingen an Ramona Hofmeister bzw. Dmitrij Loginow. Die 21-jährige Deutsche feierte ihren ersten Weltcup-Sieg. Sie hatte im Viertelfinale die Salzburgerin Riegler mit knappem Vorsprung ausgeschaltet, im Finale bezwang sie die bisher erfolgreichere Russin Jekaterina Tudegeschewa. Bei den Herren setzte sich der 17-jährige Loginow in seinem ersten Finale durch, er kam gegen seinen russischen Landsmann Andrej Sobolew ebenfalls zum Premierenerfolg im Weltcup.

Enttäuschend verlief der Heimparallelslalom für die bisher so erfolgsverwöhnten heimischen Snowboarder.

Vorjahressiegerin Ulbing nicht zufrieden

Vorjahressiegerin Ulbing musste in der Neuauflage des Finales von 2017 gegen die Niederländerin Michelle Dekker die Segel streichen. „Ich bin nicht ganz zufrieden. Nach dem dritten Platz in der Quali hätte ich mir etwas Anderes erwartet“, erklärte die 19-jährige Kärntnerin nach dem sechsten Platz.

Bei den Herren scheiterten die zwei Österreicher, die es ins Viertelfinale geschafft hatten, an den späteren Finalisten. KIislinger musste sich Loginow um eine Zehntelsekunde geschlagen geben. „Es geht immer näher Richtung Podest“, war der 29-Jährige nicht unzufrieden. Payer zog gegen Sobolew den Kürzeren. „Ich habe alles riskiert, bin aber zu rund gefahren und hatte auch einen kleinen Fehler“, meinte der Kärntner.

Bereits in der Qualifikation war für Weltcup-Sieger Andreas Prommegger ebenso wie Ina Meschik Endstation. „Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine Quali verpasst habe. Dass es beim Heimrennen in Gastein passiert, ist natürlich bitter. Ich habe schon beim dritten Tor einen großen Fehler gehabt, und den kann man auf dem kurzen, schnellen Kurs nicht aufholen“, sagte Doppelweltmeister Prommegger.