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Der Favorit setzt sich durch

Dominic Thiem hat zum zweiten Mal nach 2017 das Achtelfinale der Australian Open erreicht. Der 24-Jährige setzte sich am Samstag in Melbourne gegen Adrian Mannarino mit 6:4 6:2 7:5 durch und stellte im Head-to-Head mit dem Franzosen auf 7:0.

Thiem steht damit zum sechsten Mal en suite bzw. zum insgesamt achten Mal in der Runde der letzten 16 eines Grand-Slam-Turniers. Entsprechend zufrieden zog er Bilanz: „"Ich glaube, dass ich fortgesetzt habe, wo ich vorgestern am Ende gespielt habe (gegen Denis Kudla, Anm.) Ich war wirklich von Anfang an da. Bis auf einen kleinen Aussetzer am Beginn vom dritten Satz, wo er zurückgekommen ist, habe ich das gut durchgezogen.“

Dominic Thiem

APA/AFP/Peter Parks

Thiem wurde seiner Favoritenrolle gerecht

Am Montag gegen Sandgren

Im Kampf um seinen erstmaligen Einzug ins Viertelfinale beim ersten Major des Jahres bekommt es Österreichs Nummer eins mit dem US-Amerikaner Tennys Sandgren zu tun, der den Deutschen Maximilian Marterer 5:7 6:3 7:5 7:6 (7/5) bezwang.

Thiem hat gegen den 26-Jährigen, der aktuell die Nummer 97 im ATP-Ranking ist und erstmals im Melbourne-Hauptfeld steht, bisher noch nie gespielt. „Ich habe ihn schon ein paar Mal gesehen. Er ist sicher in sehr guter Form. Er hat Wawrinka glatt in drei Sätzen geschlagen, auch wenn der natürlich noch nicht fit ist, aber trotzdem muss man ihn erst schlagen.“ Mit einem Sieg am Montag würde er als vierter Österreicher nach Peter Feigl (1978), Thomas Muster (1989, 1994 und 1997) sowie Stefan Koubek (2002) bei den Australian Open die Runde der letzten acht erreichen.

Thiem von Beginn an am Drücker

„Gegen ihn waren es immer ziemlich enge Matches“, hatte Thiem vor dem Duell mit Mannarino gesagt. Doch diesmal war es nur zu Beginn und im dritten Satz eine ausgeglichene Partie, der Weltranglistenfünfte hatte einfach die besseren Schläge auf Lager, denen Mannarino zumeist nur wenig entgegensetzen konnte.

Thiem im Achtelfinale bei Australian Open

Dominic Thiem hat bei den Australian Open in Melbourne souverän den Einzug ins Achtelfinale fixiert. Der Niederösterreicher fertigte den Franzosen Adrian Mannarino in der dritten Runde glatt in drei Sätzen ab.

Der Niederösterreicher bekam gegen die Nummer 27 der Welt gleich im ersten Game drei Breakchancen, die er aber alle nicht nutzen konnte. Während die ersten zwei Aufschlagspiele fast eine Viertelstunde dauerten, ging es im dritten dann plötzlich schnell und Thiem nahm seinem Gegner den Aufschlag zu null ab. Doch Mannarino steckte nicht auf und kämpfte weiter um jeden Ball. Der Lohn war das Rebreak zum 2:2-Ausgleich. Wenig später lag Österreichs Nummer eins aber wieder 4:2 voran, nach 48 Minuten war der erste Satz gewonnen.

Adrian Mannarino

APA/AFP/Peter Parks

Für Mannarino gab es erneut nur Teilerfolge

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs erspielte sich Thiem eine Breakchance, die er diesmal auch nutzte. Mit einem weiteren Break zum 5:2 sicherte er den nächsten Satzgewinn endgültig ab.

Mannarino gibt nicht auf

Mannarino wirkte danach etwas angeknackst und kassierte zum dritten Mal in Folge gleich zum Auftakt eines Satzes ein Break. Doch geschlagen gab sich der Franzose deswegen noch lange nicht. Er erkämpfte sich den 2:2-Ausgleich, wobei Thiem in dieser Phase nicht ganz so druckvoll spielte wie zuvor.

Statt einer raschen Entscheidung bekamen die Fans in der Margaret Court Arena damit auch noch etwas mehr Tennis zu sehen. Bei 5:5 war Mannarino dann aber plötzlich völlig von der Rolle und gab seinen Aufschlag im denkbar ungünstigsten Moment erneut zu null ab. Diese Chance ließ sich Thiem nicht entgehen, nach 2:08 Stunden stand sein siebenter Sieg im siebenten Duell fest.

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