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Vorfälle mit grün-weißen Fans

Nicht zum ersten Mal haben fanatische Rapid-Anhänger mit fragwürdigen Aktionen für negative Schlagzeilen gesorgt und ihren Club in ein schiefes Licht gebracht. Im Überblick eine Auswahl von Vorfällen mit grün-weißer Beteiligung seit 2011:

22. Mai 2011: Hunderte Rapid-Anhänger stürmen im Derby gegen die Austria beim Stand von 0:2 auf den Rasen und attackieren Austria-Fans mit Leuchtraketen. Das Spiel wird abgebrochen und mit 3:0 für die „Veilchen“ gewertet. Rapid erhält als Strafe ein Geisterspiel und eine Pönale von 50.000 Euro.

23. August 2012: Zwischen Fans von Rapid und PAOK Saloniki kommt es im Play-off-Hinspiel der Europa League in Thessaloniki zu schweren Ausschreitungen. Die UEFA sanktioniert die Hütteldorfer mit einem Geisterspiel und einer Geldstrafe von 75.000 Euro.

7. September 2013: Nach einem Freundschaftsspiel im Hanappi-Stadion gegen den 1. FC Nürnberg liefern sich die befreundeten Fangruppen beider Clubs Kämpfe mit der Polizei.

4. April 2014: Zwei Tage vor dem Derby schlagen vermummte Rapid-Fans abends in der Nähe der Generali Arena den Austria-Nachwuchsspieler Valentin Grubeck krankenhausreif.

9. November 2014: Beim Derby im Happel-Stadion kommt es zu Ausschreitungen. Die Folge: In den darauffolgenden beiden Duellen der Erzrivalen bleiben die Gästesektoren geschlossen. Zudem gibt es bedingte Sperren der Heimsektoren, die schließlich für beide Clubs schlagend werden - im Fall von Rapid am 4. März 2015 gegen Altach.

4. März 2015: Da Rapid gegen Altach im Happel-Stadion laut Bundesliga einen „alternativen Fan-Sektor“ zuließ, müssen die Grün-Weißen 15.000 Euro zahlen.

4. August 2016: Rapid-Profi Maximilian Entrup wird beim Auslaufen nach dem Heim-3:0 in der Europa-League-Qualifikation über Schodsina im Allianz Stadion Ziel einer Knallkörper-Attacke von Hütteldorfer Anhängern. Der Stürmer war einst Mitglied der aktiven Austria-Fanszene.

12. Februar 2017: Nach Ausschreitungen vor und während des Derbys im Happel-Stadion muss Rapid 35.000 Euro und die Austria 20.000 Euro zahlen.

8. April 2017: Nach eigenen Angaben holen die Rapid-Ultras den Mannschaftsbus nach einem 0:3 in Ried bei der Heimreise von der Autobahn. Dabei handelt es sich laut Verein um eine „ganz normale Aussprache zwischen einer Fußball-Mannschaft und Fans, bei der es zu keinen negativen Vorfällen kam“.

6. August 2017: Rapid-Fans provozieren mit Wurfgeschoßen auf Austrias Raphael Holzhauser eine mehrminütige Derby-Unterbrechung. Der Club erhält dafür eine Geldstrafe von 30.000 Euro.

13. August 2017: In der Südstadt gegen die Admira fliegen wieder aus dem Rapid-Sektor Gegenstände auf das Spielfeld. Die Partie wird unterbrochen, Rapid muss 15.000 Euro bezahlen.

4. Februar 2018: Neuerlich steht das Derby im Allianz Stadion vor dem Abbruch, weil Gegenstände unter anderem auf Holzhauser - der eine blutende Wunde erleidet - und Felipe Pires geworfen werden. Zudem unterbinden zwei Platzstürmer im Finish einen vielversprechenden Austria-Angriff. Die Liga verhängt am 12. Februar eine Teilsektorsperre (Blöcke 1 bis 5, 8 und 13 bis 20) für zwei Rapid-Heimspiele, wobei eine Partie bedingt auf zwölf Monate ausgesprochen wird. Zudem müssen die Rapidler 100.000 Euro Strafe zahlen.

11. Februar 2018: Rapid-Anhänger zeigen während der Bundesliga-Partie gegen die Admira (1:2) in der Südstadt ein Transparent mit homophobem und gewaltverherrlichendem Text, das auf die Wurfattacke gegen Austria-Regisseur Raphael Holzhauser vor einer Woche im Wiener Derby Bezug nimmt.

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